News der Vereine

Frauen wehren sich gegen Angreifer

Viel Spaß hatten 19 Frauen am Samstag den 10.3.18 beim Spezialkurs Frauen Selbstverteidigung im TFC Hanau Steinheim. Der TFC Hanau-Steinheim richtet seit den 80er Jahren Selbstverteidigungskurse nur für Mädchen und Frauen aus. Idee von Gründer des Vereins Wolfgang J. Hahn


Wirkungsvolle Abwehrtechniken gegen Angriffe jeder Art lernten Frauen im Alter von 12 bis 75 Jahren bei einem Speziallehrgang " Von Frauen für Frauen" der Ju-Jutsu Abteilung des TFC Hanau-Steinheim e.V. Gegen Schläge, Würgegriffe, Tritte, Umklammerung sowie unerwünschtes Anfassen  sollen die Frauen sich in Zukunft effektiv wehren können.  Diese Lehrgänge sind ideal für alle Frauen, die sich keine Gewalt mehr gefallen lassen wollen, denn in Hanau-Steinheim wird seit vielen Jahren die harte Straßen-Selbstverteidigung ohne Regeln und ohne Gewichtseinteilung nach dem Motto gelehrt und trainiert „Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen“
Der nächste Spezialkurs ist für den 18.8.18 geplant.



Bericht und Bilder von Gaby Ullrich
Öffentlichkeitsarbeit 1. Ju-Jutsu Club Hanau-Steinheim Im TFC Hanau-Steinheim e.V.

Angriff – Gegenangriff oder Nachgeben? Zwei Tage Kata in Marburg

Marburg, 10./11.02.18, Sporthalle der Blista Marburg. Dem Angriff ausweichen, Gegenangriff, aber Uke nimmt diesen auf und dreht mich zur Seite. Ich übernehme seine Bewegungsrichtung und führe ihn weiter, als er eigentlich wollte, bis ich wieder die Oberhand habe und die Technik mit dem Brechen seines Gleichgewichts beende. Aber nein, der letzte Schritt war nicht ganz richtig und Uke soll nicht zu leicht nachgeben – also nochmal.

Zum mittlerweile vierten Mal besuchten die hochdotierten Budoka Michael Hoffmann (6. Dan Jiu Jitsu, 5. Dan Judo, 2. Dan Ju Jutsu) und Dieter Münnekhoff (5. Dan Judo) den BSC Samurai Marburg e.V., um ein ganzes Wochenende lang Kata zu vermitteln.



Kata bedeutet Form. Diese Form, die eine festgelegte Abfolge von Techniken enthält, läuft man mit einem aktiven (Tori) und einem passiven Partner (Uke) und lernt durch sie Prinzipien des Jiu Jitsu und Judo.

Die rund 30 Teilnehmer mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen, vom Anfänger bis hin zu Profis, die schon selbst erfolgreich an Meisterschaften teilgenommen haben, beschäftigten sich am Samstag intensiv mit der Kodokan Goshin-Jutsu Kata. Diese Kata sollte eine Modernisierung des Judo als Selbstverteidigung bilden und umfasst Verteidigungen gegen Kontakt-, Schlag- und Tritt-, Messer-, Stock- und Pistolenangriffe.
Am zweiten Tag ging es mit der Juno-Kata um das Prinzip des Ju (Nachgeben, Flexibilität). Diese Kata soll die unterschiedlichen Prinzipien von Angriff und Verteidigung, des Gleichgewichtbrechens und des Siegens durch Nachgeben in stark abstrahierter Weise verdeutlichen.
Nach insgesamt zehn Stunden, in denen unermüdlich trainiert wurde, waren nicht nur alle aus gutem Grund erschöpft, sondern es rauchten auch kräftig die Köpfe. Mit neuem Wissen und einem kräftigen Motivationsschub wurden am Sonntagnachmittag die Teilnehmer, die die gute Atmosphäre beim Marburger Kata-Lehrgang immer wieder schätzen, verabschiedet.



Text: Silke Pohl
Fotos: Eiko Woesner

Fight Night in Wiesbaden – mit Team- und Kampfgeist in die neue Wettkampfsaison

Beschlagene Spiegel, dicke Luft, müde Körper, zufriedene Gesichter, nasse Gis, staunende Eltern, stolze Trainer – das Ergebnis der ersten Fight Night des TuS Dotzheim und PSV Wiesbaden in der Hessischen Polizeiakademie. Mit diesem Event begrüßten die Kämpfer und Kämpferinnen Nachbarvereine die neue Fighting-Saison an dem Trainingsabend, der alle Kämpfer verbindet. An diesem Freitag jedoch nicht wie gewohnt in zwei getrennten Trainingseinheiten für Klein und Groß, sondern gemeinsam und doppelt so lang! Das Trainerteam  (Julia Gramatte-Stumm, Sebastian Stumm, Rosario Gandolfo und Dylan Moyer) gestaltete drei Stunden intensives Wettkampftraining für U12 bis Senioren mit Zeit für Team- und Kampfgeist, Part 1, Part 2,  Part 3 und Randoris zwischen Klein und Klein, Groß und Groß und Klein und Groß! Unterstützt wurden sie durch Jelka Neumann, die das Training der U12-U15 im letzten halben Jahr vertretungsweise an der Seite von Dylan Moyer begleitete. Am Ende des Abends war die Vorfreude auf das gemeinsame Abendessen und die bevorstehende Wettkampfsaison groß, die auch 2018 mit dem Limburger Domstadtpokal beginnt! Vielen Dank an dieser Stelle an alle Organisatoren, Helfer, Landestrainer und Kampfrichter, die uns Jahr für Jahr Trainingsmaßnahmen, spannende Turniere und Meisterschaften ermöglichen!

 

Bericht und Bilder: Julia Gramatte

Hohe Ehrung mit 6. Dan Ju-Jutsu

Für seine Verdienste um das Ju-Jutsu wurde Dr. Hans-Jörg Müller (Ju-Jutsu-Club Wetzlar e.V.) vom Deutschen Ju-Jutsu Verband (DJJV) mit dem 6. Dan geehrt. Erstmals erhielt damit ein Wetzlarer die Ju-Jutsu-Großmeister-Ehrung und er ist somit der einzige Dan-Träger dieser Graduierung in Mittelhessen.
Unzählige und langjährige Ju-Jutsu-Aktivitäten auf Vereins-, Landes und Bundesebene waren Anlass genug diese hohe Auszeichnung bei der Ehrungskommission des DJJV zu beantragen.
Hans-Jörg Müller hat in den 80er Jahren sowohl in seiner Funktion als Trainer als auch später zusätzlich als Abteilungsleiter die Ju-Jutsu-Abteilung des Judo-Clubs Wetzlar e.V. am Leben erhalten. Aus dieser „Keimzelle“ sind später alle weiteren Ju-Jutsu lehrenden Vereine in Wetzlar entstanden.
Seit dieser Zeit stand und steht er dem Verein bis zum heutigen Tage, d. h. seit mehr als 30 Jahren, kontinuierlich als Trainer zur Verfügung. Er unterrichtet und präsentiert das Ju-Jutsu dabei immer unter Berücksichtigung der aktuellen Anforderungen, welche in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht an eine moderne Selbstverteidigung gestellt werden. Beispielsweise bietet er seit einem Jahr durchgehend ein Extra-Training mit Trainingsinhalt „Selbstverteidigung im Alltag“ an. Diesem festen Kursangebot gingen entsprechende Schnupperkurse auch für Nicht-Vereinsmitglieder voraus. Nicht nur für die aktiven Mitglieder auf der Matte, sondern gerade auch für die aktiven Trainerinnen und Trainer ist Hans-Jörg Müller quasi als sportlicher Leiter eine wertvolle und unverzichtbare Instanz, wenn es darum geht, wichtige Impulse und Ratschläge zu erhalten, um das eigene Trainingsangebot kompetent und abwechslungsreich zu vermitteln.
Zusammengefasst wurden von Hans-Jörg Müller im Judo-Club Wetzlar und im Ju-Jutsu-Club Wetzlar über 20 Sportler zum Dan-Träger ausgebildet. Mehr als 25 Ju-Jutsuka erlangten unter ihm bis zum heutigen Tage eine Übungsleiter-/Trainer-Lizenz


Foto: v.l. Thomas Meyer (Präsident HJJV), Dr. Hans-Jörg Müller   

Bericht und Foto: Stefan Schuster

 

Bericht über einen Frauen-SV Kurs beim PSV Frankfurt im Fernsehen veröffentlicht

Der hessische Rundfunkt hat einen tollen Bericht über den Frauen-SV Kurs vom PSV Frankfurt im Fernsehen veröffentlicht. Eine tolle Werbung für den PSV und für das JuJutsu im Bereich Frauen SV.
Hier könnt ihr euch den Bericht (ab Min. 17:00) anschauen

http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/erlebnis-hessen/sendungen/video-52258~_story-sendung-23686.html

Jugend- und Trainerwochenende des Kampfsport Clubs Hünfeld e.V. auf der Wasserkuppe

Ein ereignisreiches Wochenende voller Sport, Spiel und Spaß erlebten 17 Jugendliche des Kampfsport Clubs Hünfeld e.V. (KSC) zusammen mit ihren beiden Trainern Alexander Traud und Thomas Wiegand beim diesjährigen Trainer- und Jugendevent auf der Wasserkuppe. Bei strahlendem Sonnenschein wurde am höchsten Ort Hessens nicht nur gemeinsam trainiert, sondern auch die Gemeinschaft zwischen den Vereinsabteilungen Hünfeld und Hilders weiter gestärkt und gemeinsam eine Menge Spaß und Freude erlebt.

Am ersten Tag stand vor allem der sportliche Aspekt ganz im Vordergrund. Einem selbstentwickelten Zirkellauf rund um die Jugendherberge folgte ein Trainingsauslauf vom Radom zum „Heckenhöfchen“ und schließlich zum 900 Meter langen Skyrace, welcher vom Guckaisee zum Pferdskopf führt und auf dem ein Höhenunterscheid von über 250 Meter bewältigt werden muss. Hierbei brachten sich die jungen Kämpfer körperlich an ihr Limit und hatten sich das gemeinsame Grillen im Anschluss an diesen 8,5 - Kilometer - Lauf redlich verdient, bevor sie noch einmal zum nächtlichen „Nightfight“ aufbrachen. Hierbei konnten die jungen Kämpfer erleben, welche Schwierigkeiten und Herausforderungen eine Verteidigung im Dunkeln mit sich bringt Das Highlight des „Nightfights“ stellte der Rückweg zur Jugendherberge dar, der über eine unbeleuchtete Straße führte, auf der die ein oder andere Verteidigungssituation auf die jungen Kampfsportler lauerte und ihnen zeigte, wie wichtig Selbstverteidigung ist und dass Ju-Jutsu dabei helfen kann, Verteidigungssituationen souverän zu meistern.
Der zweite Tag ging schließlich sportlich weiter und startete mit dem Frühsport und einer kurzen Joggingrunde um die Wasserkuppe. Anschließend führte der ehemalige Jugendwart des KSCs, Lukas Diegelmann, die Teilnehmer eine Runde durch die Hangars der Flugschule der Wasserkuppe, in der es viele Einblicke in die Welt des Motor- und Segelflugsports gab. Als letztes großes Highlight stand an diesem Tag noch der Besuch des Kletterwaldes an, in dem nochmal alle in den Wipfeln der Bäume ihr Geschick und ihren Mut unter Beweis stellten.

Weitere Bilder unter www.KSC-Huenfeld.de

Bericht und Bilder: Tamara Heller/Alex Traud


Das lange Wochenende zum 1. Mai

Bericht der Ju-Jutsu-Abteilung im TSV Heiligenrode

Für uns von der Ju-Jutsu-Abteilung im TSV-Heiligenrode war dieses lange Wochenende vor allem ein sportliches Wochenende! Wir starteten am Freitag, den 28. April in Richtung Jugendburg Sensenstein. Unser Trainingswochenende von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag war voll unserem Ju-Jutsu-Sport gewidmet. Mit 30 Ju-Jutsukas begann der Freitag mit Spiel und Spaß auf der grün-roten Matte. Und unsere Trainer Frank, Marco und Michael hatten das passende Programm dazu. Der Abend kam und die erste Übernachtung hier oben auf der Jugendburg; doch unsere Kleinen sollten eigentlich schlafen gehen? Aber bei so viel Power-Programm musst du erst einmal herunter kommen. Als die Geisterstunde begann, kehrte auch die Nachtruhe ein und das war auch gut so, denn für den Samstag stand Einiges auf unserem Programm. Wecken um 7.00 Uhr, das übernahm unser Michael mit seinem Jagdhorn und dem Jäger-Ruf „ Die Sau ist tot“, da konnten wir nur alle aus unseren Betten springen und waren sofort hell wach! Und das  Frühstück wartete schon auf uns. Um 9.00 Uhr waren dann alle in der Sporthalle angetreten. Und dann kam das schweißtreibende Aufwärmprogramm von Michael zur Ausführung. Aufwärmen und Schwitzen durften wir, und im Anschluss ging es in die Ju-Jutsu Programme; hier haben Frank und Marco mal so richtig Zeit, uns alle Feinheiten des Ju-Jutsu zu demonstrieren. Pause muss sein, jetzt gab es Mittagessen und zwei Stunden Erholungspause! Am Nachmittag ging es dann weiter und es wurde noch spezieller in das Technikprogramm eingegangen. Eine Kaffee- Kakao- Zeit mit Donuts unterbrach den Nachmittag. Danach konnten sich unsere Ju-Jutsukas überlegen, was sie am liebsten machen: Ju-Jutsu-Training oder im Schwimmbad der Jugendburg Langstreckentauchen üben. Nun, die eine Hälfte wollte es nass und die andere Ju-Jutsu-mäßig! Gemeinsam waren alle wieder beim Abendessen vereint. Ab 19.00 Uhr hat Frank Wendrich in der Sporthalle eine Ju-Jutsu-Prüfung für angemeldete Prüflinge durchgeführt. Die Sonne stand tief und tauchte die Sporthalle der Jugendburg in ein angenehm rötliches Licht und unsere 16 Ju-Jutsukas standen nun ihrem Prüfer gegenüber, wohl etwas aufgeregt aber sehr konzentriert. Und auf der Tribüne saßen Eltern, Geschwister, Großeltern und Verwandte und schauten gespannt zu, denn sie wollten die Prüfung live miterleben. Und gegen 20.30 Uhr war es endlich geschafft und die Spannung stieg: Haben die Prüflinge bestanden?  Zur Erleichterung aller kam gleich die Antwort unseres Prüfers:  ihr habt alle die Prüfung bestanden! Eine Freude ging durch die Reihe, und bei der Urkundenausgabe bekam jeder einzelne Prüfling seinen verdienten Applaus! Und unser nächster Programmpunkt rückte schon näher: Der Filmabend im Medienraum mit Uwe…  und der hatte schon alles vorbereitet, so konnten wir gleich im Anschluss unseren Walt Disney Film: „Findet Dorie“ schauen…  es gab natürlich wieder viel zum Schnucken, das gehört schließlich bei unserem Filmabend dazu. Am nächsten Tag, dem Sonntag, wo eigentlich alle gerne lange schlafen, wurde noch ein wenig früher geweckt, dieses Mal aber nicht von unserem Jagdhornbläser Michael sondern von Alex und Luka mit Heavy Metal Musik, das kam auch ganz gut! Heute ist Abreisetag und das heißt: Betten abziehen, Sachen packen, Stube fegen und Müll entsorgen…  und Frühstücken wollen wir auch noch, also raus aus den Federn und trotz der leichten Müdigkeit freuten wir uns schon auf die letzten Trainingseinheiten und die begann pünktlich um 9.00 Uhr! Nach dem Aufwärme-Programm ging es in die einzelnen Technik-Bereiche, um das Erlernte noch einmal im Einzelnen durchzugehen. Und so schnell vergeht ein wunderschönes Trainingswochenende auf der Jugendburg Sensenstein und trotz beginnender Müdigkeit nach so viel Ju-Jutsu sind wir glücklich! Und ehrlich, da kam doch die Frage: wann fahren wir das nächste Mal zur Jugendburg? Es war einfach nur schön! Und danken wollen wir natürlich allen, die so eine Jugendfreizeit erst möglich gemacht haben: unseren fleißigen Trainern und den vielen Helfern und Eltern die gern mitgeholfen haben, dass es wieder ein schönes Erlebnis für uns Ju-Jutsukas geworden ist!

 

Bericht und Foto von Marco Schwalm

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