News der Vereine

Generationenwechsel in der Abteilungsleitung Ju Jutsu des 1.Sprendlinger Judo Verein e.V.

Genau 30 Jahre ist es her, dass Thomas H. Meyer 21-jährig die Leitung der Abteilung Ju Jutsu im 1.Sprendlinger Judo Verein e.V. im Herbst 1984 übernahm. Die Abteilung war damals ca. 20 Mitglieder stark und konnte zweimal in der Woche trainieren. Heute schwitzen die fast 200 Abteilungsmitglieder in verschiedenen Gruppen in den Ju-Jutsu-Bereichen realistische Selbstverteidigung, Kampfkunst/Techniktraining, Wettkampftraining Ju Jutsu Fighting und BJJ/NeWaza, Kinder- und Jugendtraining, SV für Erwachsene und Körperwahrnehmung in 15 wöchentlichen Trainingseinheiten.

Nun geht das Staffelholz weiter an den jetzt 21-jährigen Robin Ruff, der als einer von über 30 von Tom ausgebildeten Danträgern und Inhaber der Trainer-C-Lizenz Ju Jutsu bereits über mehrjährige Erfahrungen als Trainer und Organisator im Verein verfügt. Er übernimmt nun als Abteilungsleiter den organisatorischen Part, nachdem sein Bruder Philip als Vorstandsmitglied bereits seit geraumer Zeit für die Trainingsinhalte in einigen Trainingsbereichen verantwortlich zeichnet.

„Ich bin sehr glücklich, dass ich zum genau richtigen Zeitpunkt die genau richtige Person als meinen Nachfolger präsentieren kann! Robin ist seit über 12 Jahren ein Eigengewächs des Vereins und wird dieses Amt hervorragend ausüben.“

„Ich bin stolz, als Abteilungsleiter berufen und gewählt worden zu sein und freue mich, jetzt Verantwortung  zu tragen und den Verein voranbringen zu können! Auch bin ich Tom sehr dankbar für meine nicht nur sportliche Ausbildung und dafür, dass er dem Verein auch weiterhin als 1.Vorsitzender dient.“

Diese beiden Zitate lassen uns voller Optimismus in die Zukunft blicken.

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Vielen Dank, Tom! Viel Erfolg, Robin!

Trainingslager Jugend

Am 20. und 21. September fand das Trainingslager des Jugend Landeskaders in Erbach im Odenwald statt. Mit 33 Teilnehmern aus 6 Vereinen (JC Limburg, JC Erbach, JC Bushido Wüstems, JC Samurai Offenbach, TG Hanau, TV Eschersheim) gab es einen neuen Teilnehmerrekord. Darunter auch 3 Teilnehmer des U15 Worldcups der eine Woche später statt fand.

Samstag Mittags begann das Trainingslager mit Koordinations- und Schnelligkeitstraining. Danach wurde im Part 1 an den Spezialtechniken gearbeitet. Insbesondere im Schlagbereich zeigte sich, das die Kinder und Jugendlichen ihre Hausaufgaben über die Sommerpause gemacht hatten.

Zum Abschluss der Nachmittagstrainings wurden Randoris gemacht. Nach 2h Training, gaben die Teilnehmer noch mal fast 1 Stunde lang ihr Bestes. Auch die beiden Landestrainerinnen Manuela Lukas und Claudia Behnke ließen sich die Chance nicht entgehen und wurden auch regelmäßig von ihren Kids auf die Matte gefordert.

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Nach diesem anstrengenden Teil des Tages, war es auch langsam Zeit fürs Abendessen. 10 Familienpizzen verdrückten die Jugendlichen hierbei – es scheint das das Training sie wirklich hungrig gemacht hatte. Nach dem Abendessen wurde das Teambewusstsein gefördert, indem gemeinsam „Activity“ gespielt wurde. Die Kinder und Jugendlichen zeigten also das sie nicht nur geschickt kämpfen können, sondern auch genauso gut Begriffe erklären, malen oder pantomimisch darstellen können.

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Als Abschluss des Tages war eigentlich ein Mentales Training geplant. Während sich alle in Ihre Schlafsäcke kuschelten, gingen sie im Kopf ihre Techniken durch und so war zumindest der Plan, schlafen danach ein. Leider hatten die beiden Trainerinnen nicht mit der großen Bewegungslust der Teilnehmer gerechnet. So wurde nach versuchter Nachtruhe kurzerhand ein 30 minütiges Workout eingeschoben. Was dann auch die letzten müde machte.

Nach einer nicht ganz so langen Nacht wurde der Sonntag morgen mit Frühsport eröffnet, befor es zum Frühstück ging. Nach diesem bekamen die Teilnehmer dann Besuch. Lenni Hies, der zukünftige Landestrainer Senioren, nahm an der folgenden Einheit teil. Es ging mit Spezialtechniken im Wurfbereich los. Wie auch schon am Tag davor wurden die Teilnehmer des U15 Worldcups hierbei nochmal besonders genau unter die Lupe genommen.

Die letzten 60 min des Trainings wurden wieder Randori gemacht. „Ich bin begeistert, das die Jugendlichen trotz des vielen Trainings davor hier nochmal alles geben“ stellte Claudia Behnke fest.

Zum Abschluss des Lehrgangs gab es noch eine Runde mentales Training, bei dem dann doch einige der Teilnehmer einschliefen.

Alles in Allem war der Lehrgang ein voller Erfolg. Ein Herzliches Dankeschön geht an den JC Erbach für das zur Verfügung stellen der Halle und aus Sicht der Landestrainer insbesondere für die Nutzung der Kaffeemaschine ;). Wir kommen gerne nächste Jahr wieder!

 Erfolgreiche Prüfungen an der Marianne-Frostig-Schule

„Lass mich in Ruhe!“ …


..ertönt es am Di, den 15.07.2014 immer wieder selbstbewusst in der Sporthalle der Oranienschule Wiesbaden. Ohrfeigen werden abgewehrt, Griffe gelöst, und Angreifer am Boden festgelegt. Die zweite Gürtelprüfung der Ju-Jutsu-AG des Schuljahres 2013/14 ist in vollem Gange. Bei der Prüfung der Kinder ist der amtierende Deutsche Meister und Jugendwettkampftrainer Rosario Gandolfo zu Besuch in der AG. So erhalten die Trainierenden nicht nur eine Rückmeldung ihrer Trainer hinsichtlich ihrer Trainingserfolge, es werden auch erste Kontakte zwischen den Schülern und einem möglichen Anschlusstrainer im Verein geknüpft.

Als Lehrerin des Innenstadtgymnasiums und Trainerin des PSV Grün-Weiß Wiesbaden und des TuS Dotzheim hat Julia Gramatte die AG vor einem Jahr ins Leben gerufen. Zweiundzwanzig Fünft- und Sechstklässler trainieren mittlerweile einmal wöchentlich im Rahmen ihres freiwilligen Nachmittagsprogramms bei ihr. Sportassistent Marko Lilijanic des TuS Dotzheim, der zurzeit die 9. Klasse der Oranienschule besucht, unterstützt sie dabei tatkräftig. Dank der Hilfsbereitschaft und einem zeitnahen Mattentransport von Walter Muchel (HJJV) trainieren die Jugendlichen seit einem Jahr auf gebrauchten Judomatten des Vereins für japanische Kampfkunst und Kultur Langendernbach e.V., der diese für einen Freundschaftspreis an die Oranienschule abgab. Der weiche Untergrund ermöglichte den Schülern/ innen ein ganzheitliches Ju-Jutsu-Training und beste Bedingungen für eine gelungene Prüfungsvorbereitung. Endlich konnten die Schüler/ innen nach Herzenslust toben, raufen, rollen und stürzen und fanden so einen gelungenen Ausgleich zum anstrengenden Schulalltag.

Stolz und mit ihren Urkunden und neuen Gürteln in den Händen verlassen die Prüflinge nach der Prüfung die Sporthalle der Oranienschule. Viele von ihnen möchten nächstes Schuljahr wieder an der AG teilnehmen. Einige von ihnen haben bereits den Weg in den Verein gefunden.



Zahlreiche Tipps und Tricks aus erster Hand vom Profi

Landestechniklehrgang des Hessischen Ju-Jutsu-Verbandes in Hünfeld / ernstes Thema, das alle angeht

Etwa 40 hessische Ju-Jutsu-Kas, davon 15 vom Kampfsport Club Hünfeld e.V. (KSC), hatten sich auf den Weg in die Hünfelder Kreissporthalle zum Landestechniklehrgang des Hessischen Ju-Jutsu-Verbandes (HJJV) bei der Ju-Jutsu-Abteilung des KSCs gemacht.

Hochmotiviert und interessiert folgten die Teilnehmer dem erfahrenen Referenten Christian Senger (4.DAN Ju-Jutsu, 2.DAN Jiu-Jitsu, 1. DAN Karate, Trainer B, Kursleiter Frauen-Selbstverteidigung und Mitglied im Lehrteam Baden) bei seinem Diskurs durch das Thema „Notwehr/Nothilfe in Theorie und Praxis – was kann ich als Kampfsportler tun?“. Nach einem theoretischen Teil zur Gesetzeslage der Notwehr/Nothilfe, folgte ein praktischer Teil, bei dem die Teilnehmer sich selbst in Rollenspielen zu Fallbeispielen ausprobieren konnten. Hierbei wurden Selbstverteidigungstechniken unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit und dem Einsatz der Mittel trainiert sowie das Verhalten der Ju-Jutsukas nach jedem Rollenspiel reflektiert und beurteilt.

Zielsetzung des Lehrgangs war dabei die Thematisierung von Leitfragen wie „Was funktioniert im Notfall?“, „Wann greife ich ein?“ und „Was muss ich beachten?“. Während des gesamten Lehrgangs war hierbei deutlich zu spüren, dass mit dem ehemaligen Bundespolizeibeamten, selbständigen Sicherheitsberater sowie Trainer B Gewaltprävention ein sehr professioneller und erfahrener Referent für dieses Thema zur Verfügung stand.

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Bei allen Teilnehmern wurde sichtlich das Interesse geweckt, sich einmal in realen Situationen ausprobieren zu können, und bepackt mit allerlei neuen Tricks und Tipps machten sich alle nach dem dreistündigen Lehrgang wieder auf den Heimweg.

André Stephan für herausragenden ehrenamtlichen Einsatz mit Stipendium belohnt

Innenminister Beuth überreichte unter anderem André Stephan, Trainer und Jugendleiter der Abteilung Ju-Jutsu des TuS Dotzheim, das Dr. Horst Schmidt-Jugendsport-Stipendium. „Diese jungen Menschen sind Leuchttürme ehrenamtlichen Engagements im Sport in Hessen.

Bereits in frühen Jahren machen sie sich sehr um ihren Verein und Verband verdient und damit auch um den Sport allgemein“, sagte der Minister bei der Feierstunde im Wiesbadener Stadtschloss. Mit dem Dr. Horst Schmidt-Jugendsport-Stipendium werden junge Menschen ausgezeichnet, die sich zusätzlich zu ihrem Studium oder ihrer Ausbildung ehrenamtlich als Übungsleiter, Betreuer oder in der Führung in hessischen Sportvereinen und Sportverbänden engagieren.

Die Stipendiaten erhalten das mit jeweils 2.000 Euro dotierte Stipendium als Unterstützung des Landes für ihre Tätigkeiten. „Ohne das ehrenamtliche Wirken von Menschen wie Ihnen würden weite Bereiche dieser Gesellschaft nicht funktionieren. Sei es als Trainer, Kampfrichter oder Jugendwart – mit Ihrem Engagement sorgen sie dafür, dass zehntausende Kinder und Jugendliche sich sportlich betätigen und Gemeinschaft erleben können“, würdigte Innen- und Sportminister Beuth in seiner Laudatio. „Die Hessische Landesregierung drücke mit dieser Auszeichnung ihren Dank und ihre Anerkennung aus, und  wolle mit dem Stipendium einen bewussten Gegenpol zu den üblichen Ehrungen setzen, die erst nach langen Verdiensten im Sport überreicht werden. „Wir zeigen heute auf, dass es auch bei den jungen Jahrgängen sehr viele gibt, die sich in großem Umfang ehrenamtlich engagieren“, so Beuth. Diese jungen Menschen setzten sich für eine sinnvolle Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen ein und förderten so den sozialen Zusammenhalt, Fairness und Toleranz. Der Sport sei so ein Grundpfeiler der aktiven Bürgergesellschaft in Hessen.



André Stephan ist 22 Jahre alt, wohnt in Wiesbaden und studiert BWL an der Fachhochschule Mainz. Seit seinem 7. Lebensjahr trainiert er im TuS Dotzheim die Selbstverteidigungssportart Ju-Jutsu.

Seit 2008 ist er selbst als Trainer Ju-Jutsu im TuS Dotzheim tätig ist. Darüber hinaus ist er seit 2009 Jugendleiter der Abteilung und übernimmt seitdem verantwortungsvolle Aufgaben, wie die Organisation von Projekten des Juniorteams, das Ausrichten von Vereinsfreizeiten, und vieles mehr. An Qualifikationen hat André bisher die Sportassistentenlizenz, die Trainer-C-Lizenz, die Jugendleiterlizenz und die Prüferlizenz erworben. Das Stipendium wird er für die Finanzierung von weiteren Fortbildungen und Lehrgängen für die Vereinstätigkeit verwenden.

Selbstverteidigung mit Hilfsmitteln

Zu diesem Thema veranstaltete der 1. Darmstädter JuJutsu-Verein „ASAHI“ e.V. am 05.05.2014. ein Techniktraining der besonderen Art.

Neben einem praktischen Teil stand bei diesem Training ein theoretischer Teil im Vordergrund, der sich mit den rechtlichen Aspekten verschiedener Hilfsmittel in einer Selbstverteidigung befasste. So wurde den anwesenden Vereinsmitgliedern klar, dass das Deutsche Waffengesetz umfangreich und sehr detailliert ist und Ausnahmen und Gegebenheiten enthält, die auf den ersten Blick nicht immer offensichtlich, wohl aber nachvollziehbar sind.

An echten und entschärften Hilfsmitteln wie Elektroschocker, Reizgase, etc. klärte Markus Wißkirchen (3. Dan Ju-Jitsu, 1. Kyu Judo, 2. Kyu Ju-Jutsu) darüber hinaus auch über Vor- und Nachteile der jeweiligen Anwendungen auf.



Als langjähriger Beamter im Polizeidienst und als Ausbilder bringt er als Referent eine Menge Wissen und Erfahrung zu diesem Thema mit.

Im anschließenden praktischen Teil hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, sich in der Verteidigung unter Zuhilfenahme eines Kubotans (faustlanger Stock) zu üben. Bekannte Techniken aus der waffenlosen bzw. „hilfsmittelfreien“ Selbstverteidigung konnten dabei nahtlos mit neu erlernten Techniken kombiniert werden.

Aufgrund des großen Interesses im Verein, wird ein weiteres Techniktraining Spezial zum Thema Hieb- und Stichwaffen ausgerichtet werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den rechtlichen, statistischen und psychologischen Hintergründen.
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