News der Vereine

TuS Dotzheims Ju-Jutsuka besuchten Dahme an der Ostsee

Sonne, Strand und Spaß standen bei der diesjährigen Vereinsfreizeit für 35 Ju-Jutsu-Sportler des TuS Dotzheim vom 01.-04.05. in Dahme an der Ostsee an der Tagesordnung.

 
 
Nachdem wir die Mittagspause am Anreisetag am Timmendorfer Strand verbrachten, zogen wir in das Sommerhaus der Jugendherberge in Dahme ein und ließen den Abend mit Sport und Spielen oder am Strand ausklingen.
 
 
 
 
 
Am zweiten Tag erkundeten wir die Stadt Lübeck ausgehend von ihrem Wahrzeichen, dem berühmten Holstentor.
 
 
Am dritten Tag veranstalteten wir eine Schatzsuche am Strand von Dahme und genossen danach zur Stärkung ein leckeres Fischbrötchen, wovon es in Dahme zum „Weltfischbrötchentag“ einige besonders leckere Exemplare zu probieren gab. Abends grillten wir noch Marshmallows am Lagerfeuer bevor, am späteren Abend ein paar verrückte Jugendliche in der eiskalten Ostsee baden gingen.

Schließlich durfte an keinem Abend das Rollenspiel „Die Werwölfe vom Düsterwald“ fehlen.
 
 
Am letzten Tag standen wir alle in den frühen Morgenstunden auf und machten sich fertig zur Abreise. Sicher und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck kamen wir in unseren Minibussen wieder in Wiesbaden an. Es war eine gelungene Freizeit und wir freuen uns schon auf die nächste, die bereits schon in Planung ist.
 


Medienteam TuS Dotzheim Ju-Jutsu

40 Jahre Budo Sport Club Samurai Marburg

Plötzlich tauchte ein älterer Mann auf und hielt den verdutzten Vereinskameraden einen Ausweis unter die Nase mit der Aufschrift „Samurai Marburg“, der die Mitglieds-Nr. 02 und das Datum vom 6. Mai 1972 trug. Dies ereignete sich aber am 5. Mai 2012, am ersten Tag des Jubiläumslehrgangs ebenjenes Vereins. Es handelte sich um das Gründungsmitglied Anton Zuber, der von der Feierlichkeit in der Zeitung gelesen, sein Archiv und Andenken an sich genommen hatte, und herbeigeeilt war. Ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.In seinem damaligen Pass waren die Graduierungen Braungurt im Jiu Jitsu, Blaugurt im Terror-Kampf und die erste Graduierung im Gelände-Nahkampf eingetragen. Damals gehörte der Verein noch der Terror-Kampf-Akademie von Horst Weiland an („Das Krallen-Emblem mit dem Wort ‚Terror’ ist gesetzlich geschützt“ ist auf der Titelseite des Passes zu lesen).

Diese Worte muten heute seltsam an und gaben bestimmt Anlass zu manch politischer Debatte. Der Verein jedenfalls wechselte später zum DJJV als Dachverband. Politisch diskutiert wurde im Verein weiterhin. Zuletzt um den Ehrenkodex, den man nicht einfach nur unterschreiben wollte, sondern um den es eine lebhafte inhaltliche Diskussion gab um die Auseinandersetzung mit und Vermeidung von Diskriminierungen.

Auch um sportliche Offenheit sorgt sich der Verein. So werden im täglichen Trainingsbetrieb Ju Jutsu, Jiu Jitsu und Canne de Combat betrieben. Letzteres kommt aus Frankreich und ist die dynamische wie elegante Wettkampfsportart des Stockfechtens. Austausch findet auch mit verschiedenen anderen Arten des in Marburg sehr vielfältigen Kampfsports statt: Judo, Aikido, Taekwondo, Arnis, Kali, Escrima und Boxe Francaise Savate.
Der BSC Samurai Marburg feierte also am 5. und 6. Mai sein 40-jähriges Bestehen. So in die Jahre gekommen, war man sich bewusst, dass auch viele Kampfsportler nun auch älter geworden sind und Ehepartner und Kinder haben. Um allen die Teilnahme zu ermöglichen, war ein Budowochenende für die ganze Familie geplant worden.

Für die Lehrgänge waren hochkarätige Referenten angereist. Christopher Müller, 3. bei der EM, 1. bei den German Open und 5. bei der WM begeisterte am Samstag die Teilnehmer mit seinem aus dem Wettkampf wie auch aus seinem Polizeialltag entliehenen Thema „Von Bewegungsformen über Schlagtechniken bis zur freien Abwehr“.



Christopher Müller

Parallel dazu fand ein Kinderlehrgang mit Oliver Hill vom Alsfelder Verein „Tiger and Dragon“ statt. Für viel Spaß und Gelächter sorgte dabei auch Juju, das lebensgroße Drachenmaskottchen.



Oliver Hill


Nachdem - wie bei solchen Feiern üblich am Samstag Abend gegrillt wurde - ging es am Sonntag mit verschiedenen Schnupperkursen weiter, bei denen in bisher unbekannten Disziplinen hereingeschaut werden konnte. Danach folgte noch ein Lehrgang mit Dirk Müller, 5. Dan Aikikai Tokyo, der Seminare in ganz Europa, den USA und in Japan leitet. Insgesamt über 100 Teilnehmer konnten sich so ein Wochenende lang budo-erfreuen.



Dirk Müller

Oliver Demny
für den BSC Samurai Marburg

Deutsche Meister lehren Kata in Marburg

Gleich für zwei Tage konnte der BSC Samurai Marburg e.V. die renommierten Referenten Michael Hoffmann (6. Dan Jiu Jitsu, 5. Dan Judo, 2. Dan Ju Jutsu) und Dieter Münnekhoff (5. Dan Judo) gewinnen, um mit ihnen gemeinsam die Kime-no-Kata (Form der Entscheidung) zu erarbeiten.

Der Lehrgang fand verbands- und graduierungsoffen statt, so dass alle interessierten Budoka teilnehmen konnten.

Michael und Dieter sind amtierende Deutsche Kata-Meister in Koshiki-no-Kata. Sie haben in den letzten 15 Jahren in verschiedenen Kata an Kata-Meisterschaften bis hin zur Europameisterschaft teilgenommen und haben dort auch zweimal zusammen die Bronzemedaille (in Koshiki-no-Kata) gewonnen. Sie sind Kodokan-Mitglieder und bilden sich dort und bei dessen Lehrern regelmäßig fort. Dass die beiden sich viele und sinnvolle Gedanken zu Kata und zu unserem Thema der Kime-no-Kata gemacht haben, konnte man während des gesamten Lehrgangs sehen – und spüren.



Die Kime-no-Kata ist eine Kodokan-Kata und umfasste zunächst 15 Techniken. Im Jahre 1907 wurde sie in Zusammenarbeit mit dem Butokukai um 5 Techniken erweitert. Kano entnahm die Techniken der bis ins 15.
Jahrhundert zurückreichenden Urform der Shinken-shobu-no-Kata. Sie wird auch die alte Form der Selbstverteidigung genannt – im Gegensatz zur Kodokan Goshin-Jutsu –, da in ihr Techniken im Kniesitz (Idori) und mit
dem Dolch oder Schwert ausgeführt werden. Für das Studium dieser Kata müssen sich die Budoka mit dem Umgang dieser Waffen auseinandersetzten. Für die Ausführung der Techniken sind Schnelligkeit und Genauigkeit sehr wichtig. Denn dadurch kommt der „Geist der Entscheidung“ (Kime) zur Geltung, der durch diese Kata demonstriert werden soll.



Die rund 30 Teilnehmer mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen lernten an den zwei Tagen zunächst die Techniken, die sich ähnlich sind. So konnten auch die zahlreichen Kata-Neulinge, die erfreulicher Weise erschienen
waren, schon schnell auf Bekanntes aufbauen. Am zweiten Tag ging es dann mit den restlichen Techniken weiter. Leider fehlte hier am Ende die Zeit, alles grundlegend durchzugehen, so dass es sicher bald eine
Fortsetzung geben wird.



Nach einem Vereinslehrgang, der 1. Offenen Deutschen Kata-Meisterschaft und dem Bundeskatalehrgang in 2013 setzte der BSC mit diesem Vereinslehrgang seine Reihe zu Kata in Marburg fort, die hiermit sicherlich nicht beendet sein wird. Es gibt noch viel zu lernen!

Zweimal Bronze für den Judo-Club Wetzlar bei der Offenen Europameisterschaft im Brazilian Jiu Jitsu

Bei der Offenen Europameisterschaft im Brazilian Jiu Jitsu in Lissabon haben am Wochenende Kämpfer des Judo-Club Wetzlar erfolgreich teilgenommen und konnten sich am Ende über zwei Bronze-Medaillen freuen.

Das Team um Trainer Mike Hartmann reiste mit insgesamt 5 aktiven Kämpfern zu dem mit rund 3000 Teilnehmern sehr stark frequentierten und international hoch angesehenen Turnier.

Alexander Keller trat dabei in der sehr stark besetzen Mittelgewichtsklasse bis 82kg der Weißgurte an und unterlag in einem sehr heftig geführten Kampf seinem Gegner aus Italien nur durch einen Punktabzug. In der Klasse Master 1 Leichtgewicht bis 76kg zeigte Nils Schweighöfer hervorragende Leistungen und musste sich nach erfolgreichen Kämpfen erst im Viertelfinale knapp nach Punkten geschlagen geben.

Bei den Schwergewichten bis 94kg der Klasse Master 2 konnte Patrick Schreier bis ins Halbfinale vordringen, unterlag dort jedoch in Führung liegend überraschend. Dessen Gegner aus Schweden hatte eine Unaufmerksamkeit Schreiers perfekt ausgenutzt und konnte ihn so zur Aufgabe zwingen, so dass Schreier mit Bronze Vorlieb nehmen musste.

Claudia Kockmeyer erreichte bei den Frauen im Halbschwergewicht bis 74kg das Viertelfinale, wo sie sich einer sehr starken Mexikanerin stellen musste und nach Punkten unterlag.

Trainer Mike Hartmann selbst trat bei den Lilagurten der Klasse Master 2 im Halbschwergewicht bis 88kg an und erreichte dort das Halbfinale, wo er seinen Gegner aus Schweden zwar über weite Strecken dominieren konnte, aber durch eine sehr gekonnte Aktion seines Gegners in Punktrückstand geriet und letztlich mit einem Punkt Unterschied denkbar knapp unterlag.

Am Ende konnte sich aber Trainer Mike Hartmann nicht nur über seine eigene Bronzemedaille freuen, sondern auch über die erfolgreiche Teilnahme seiner in die Ju-Jutsu-Abteilung des Judo-Club Wetzlar integrierten Brazilian Jiu Jitsu-Gruppe an einem international sehr hoch gehandelten und stark frequentierten Turnier.

Nach dem für die Wettkämpfer auf nationaler Ebene sehr erfolgreichen Wettkampfjahr 2013 ein schöner Start in das noch junge Wettkampfjahr 2014.

Silvio Feller ist Europameister im Brazilian Jiu-Jitsu

Am Samstag den 15.12.2014 fanden die Europameisterschaften im Brazilian Jiu-jitsu in Italien statt. Ausrichter war die CBJJE. Dies ist die Confederação Brasileira de Jiu-Jitsu Esportivo. Dieses ist neben der IBJJF einer der größten Verbände für das Brazilian Jiu-Jitsu.

Aus Bad Arolsen reisten drei Sportler der Brazilian Jiu-Jitsu Gruppe Bad Arolsen an.
Die Bad Arolser Sportler begaben sich mit ihren Teamkollegen aus Köln und Erfstadt nach Italien.

In Chieti fanden dann am Samstag die Europameisterschaften statt.

Für das Team aus Bad Arolsen ging Marius Oderwald in der Klasse der unter 18jährigen an den Start. Hierbei startete er in der Gewichtsklasse bis 74kg.
Marius zählt zu den jungen Nachwuchstalenten in Deutschland. Dieses konnte er eindrucksvoll beweisen, indem er sich bis ins Finale vorkämpfte.
Im Finale unterlag er nur denkbar knapp seinem Gegner Allessandro Borgonovo aus Italien.
Somit war Marius ein frischgebackener Vizeeuropameister!

In der Klasse der Männer zwischen 30 und 35 Jahren startete Silvio Feller im Schwergewicht bis 94kg. Auch Silvio nutzte die Gelegenheit und erreichte den Titel des Europameisters.

Zusätzlich startete er in der "offenen Klasse". Das heißt alle Gewichtsklassen, seiner Gürtelklassen traten gegeneinander an. Hier konnte er sich bis in Halbfinale vorkämpfen und musste sich hier Seif Eddine aus Frankreich geschlagen geben.  Somit belegte er in dieser Klasse den 3.Platz.

Jens Knippschild ging in der Klasse der 18 bis 30 jährigen an den Start. Hier kämpfte er im Halbschwergewicht bis 88,3 kg. Auch für ihn sollte es ein besonderer Tag werden. Er konnte vor Cosimo D. Perucci den 2.Platz erreichen und musste sich im Finale seinem Gegner Algimants Kontauts aus Lettland geschlagen geben. Dieser siegte mit lediglich 2 Vorteilen.

Darüberhinaus ging Knippschild zusätzlich in der offenen Klasse an den Start. Hier konnte er sich bis in Halbfinale vorkämpfen, wo er erneut auf Kontauts aus Lettland traf.
Dieser gewann erneut gegen Knippschild, so dass Jens Knippschild Platz 3 der offenen Klasse belegte.



Als besonderes Ereignis, bekamm Jens Knippschild im Rahmen der Siegerehrung, den nächsten Gürtel verliehen. Sein Trainer Peter Schira aus Köln verlieh Jens Knippschild den Lilagurt im Brazilian Jiu-Jitsu.

Insgesamt war es ein tolles Wochenende und ein großer Erfolg für die Sportler vom Budo Club Bad Arolsen. Der Trainer Jens Knippschild ist sehr stolz auf seine Kämpfer und freut sich schon auf das Jahr 2014, denn hier stehen auch wieder viele Wettkämpfe an.


3 Tage Trainingslager für eine schlagkräftige Gruppe

Drei Tage Trainingslager standen für eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen des Sportverein Bushido Erlensee e.V. am vergangenen Wochenende auf dem Programm.

Freitags nachmittags bezog die Gruppe eines der Häuser des Jugendzentrums Ronneburg. Nach dem ersten gemeinsamen Abendessen ging es dann auch gleich in die Sporthalle zur ersten Trainingseinheit. Nach lustigen Kennenlernspielen, wurden Handballenstöße geübt. Zuerst gegen Schlagpolster, dann gegen die gepolsterte Wand der Turnhalle, bevor es zum Höhepunkt des Abends kam: mittels des vorher geübten Handballenstoßes sollten Holzbretter durchschlagen werden. Alle haben es geschafft - der Jubel war groß!

Der Samstag Vormittag begann mit einer Theorieeinheit zum Thema „Was ist Angst / Wie verhalte ich mich, wenn ich verfolgt oder bedroht werde?“. Danach ging es zur nächsten Trainingseinheit wieder in die Halle: Schlagtechniken, gefolgt von einem Wurf um den Partner zu Boden zu bringen, wurden geübt. Das alles begleitet von lauten Schreien, die den Angreifer abschrecken sollen. Da ging es rund! Das folgende Mittagessen hatten sich alle mehr als verdient. Am Nachmittag wurde von allen ein Parcour mit verschiedenen aufgebauten Hindernissen gemeistert, zuerst alleine, später mit geschlossenen Augen und einem Partner, der den „Blinden“ führte - für alle eine beeindruckende Erfahrung.

Nachdem am Abend dann auch noch eine Stunde lang das Schwimmbad unsicher gemacht wurde, war dann auch der letzte müde von diesem ereignisreichen Tag. Dementsprechend ruhig war es dann am Sonntag Morgen am Frühstückstisch, wo alle noch schwer mit der Müdigkeit zu kämpfen hatten. Doch das war schnell behoben und so traf sich die Gruppe wieder in der Turnhalle, zu einem Spaß-Wettkampfturnier. Einige machten hier ihre ersten Wettkampferfahrungen überhaupt und hatten sichtlich Spaß daran. Danach ein letztes gemeinsames Mittagessen, bevor es ans Packen und Aufräumen der Zimmer ging.

Abschließend traf man sich noch zum Abschlussfoto mit dem während des Traingslagers erstellten Plakat, auf dem sich alle Teilnehmer mit ihren Hand- und einem Fußabdruck verewigt haben.
Auf die letzte Frage  „Wer ist im nächsten Jahr wieder dabei?“  schnellten, zur Freude der Betreuer und Organisatoren, alle Finger in die Höhe.

Weitere Infos unter: www.bushido-erlensee.de

Opfer?  Nicht mit mir !

Unter diesem Motto führte die Jugendgruppe der TSG Wilhelmshöhe unter der Leitung von Wolfgang Rittershaus und Oliver Kob vom 8.-10. November eine Wochenendfreizeit auf der Jugendburg Sensenstein durch. Ordentlich ins Schwitzen kamen die 14  Jugendlichen beim Arbeiten mit Schlagpolstern und Pratzen und Szenarien-Training aus dem Bereich der realitätsnahen Selbstverteidigung.

Den Trainern war es wichtig, die reichlich vorhandene Zeit auch für die Vermittlung theoretischer Inhalte zu nutzen. So wurde mit der Gruppe zusammen ein Handlungsleitfaden zur Prävention und De-Eskalation von Gewalt erarbeitet, ein Opfer- und Täter-Profil erstellt und die physiologischen Limitationen unter Streß (auch am eigenen Leib) untersucht.

Erfreulich war die positive Resonanz auf die Konzeption, theoretische Inhalte und praktisches Arbeiten ineinandergreifen zu lassen.

 

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