News der Vereine

Sportler vom Budo Club Bad Arolsen im Trainingslager

Vom 11. bis 13. Oktober nahmen die Sportler der Brazilian Jiu-Jitsu Gruppe des Budo Club Bad Arolsen, sowie befreundeter Vereine u. a. aus Wetzlar und Köln, an einem dreitägigen Trainingslager teil.

Das Trainingslager fand auf der Sport- und Bildungsstätte Sensenstein bei Kassel statt. Ca. 30 Teilnehmer waren zu diesem Trainingslager, welches auch zur gezielten Wettkampfvorbereitung diente, teil. Die Organisation übernahm Jens Knippschild, Brazilian Jiu-Jitsu Trainer vom Budo Club Bad Arolsen und Mike Hartmann, Brazilian Jiu-Jitsu Trainer beim Judo Club Wetzlar.

Die beiden Vereine verbindet eine enge Freundschaft, weshalb das gemeinsame Trainingslager organisiert wurde. Die beiden Gruppen treffen sich regelmäßig zum Training, Seminaren und besuchen gemeinsam diverse Wettkämpfe. Freitagabend wurde eine Trainingseinheit von Jens Knippschild abgehalten. Hierbei zeigte er verschiedene Befreiungstechniken im Bodenkampf.

Am Samstag referierte Peter Schira, als externer Gastreferent  aus Köln.  Er gab unteranderem viele hilfreiche Tipps für anstehende Wettkämpfe. Sonntagvormittag wurde die letzte Einheit von Mike Hartmann durchgeführt. Er zeigte den Teilnehmern verschiedene Würge- und Hebeltechniken.

Herbert Frese der  Präsident des Eurpäischen Ju-Jutsu Verbandes in Begleitung von Patrick Wendt, dem Vizepräsidenten für Leistungssport im Deutschen Ju-Jutsu Verband besuchten die Veranstaltung und waren von dem Engagement und der Anzahl der Teilnehmer begeistert.

Als besondere Ereignis bekamen einige Sportler des Budo Club Bad Arolsen den nächsten Gürtel durch den Meister aus Köln verliehen. Insgesamt konnten sich die Sportler untereinander in einer freundschaftlichen Atmosphäre austauschen. Das Trainingslager war für alle Teilnehmer ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr wieder stattfinden.

 

Kampfsportler probieren sich als Sprayer

Mitglieder des Jugendteams des KSC e.V. Hünfeld nehmen an Grafitti-Sprayworkshop in Wetzlar teil / kreativer Tag und schöne Erfahrung

Innerhalb des Modellprojekts "Erlebniswelt Sport - Wir bieten Respekt und ANerkennung (R.AN!)" der Sportjugend Hessen machte sich ein Teil des Jugendteams des Kampfsport Club Hünfeld e.V. bestehend aus den Jugendsprechern Jonas Dörr und Jonas Bachmann sowie der Jugendwartin Julia Quillmann auf den Weg nach Wetzlar, um dort an einem Grafitti-Sprayworkshop teilzunehmen, der für die teilnehmenden Vereine am „R.AN!-Projekt“ angeboten wurde.

Im Zentrum der Sportjugend Hessen in Wetzlar wurden sie von Sprayer Sebastian Berg willkommen geheißen, der den jugendlichen Vertretern der an „R.AN!“ teilnehmenden Vereine zunächst etwas über die Geschichte der Grafitti-Kunst berichtete, welche erst in den Achtziger Jahren aus Amerika nach Deutschland gekommen war. Anschließend bekamen die Teilnehmer vom Profi einige Tricks zu Schriftarten, 3D-Wirkung und dem Einsatz von verschiedenen Schatten gezeigt, bevor sie sich dann zunächst mit Stiften auf Papier ausprobierten.

Nach den ersten zeichnerischen Kunstwerken auf Papier, ging es schließlich an die Spraydosen und Sebastian Berg demonstrierte zuerst den Umgang mit der Dose und informierte über die verschiedenen Aufsätze für die Dosen. Anschließend konnte sich jeder Teilnehmer eine eigene Leinwand sowie jeder Verein eine Vielzahl von Leinwänden gestalten, die die Mitglieder begeistert mit dem Namen des Vereins oder anderen passenden Motiven besprayten. Bei schwierigen Arbeiten wie zum Beispiel beim Ziehen grader Umrandungslinien (sog. Outlines) stand der Profi, Sebastian Berg, den Jugendlichen unterstützend zur Seite, sodass im Laufe des Tages zahlreiche tolle Kunstwerke entstanden. Nach dem gemeinsamen Aufräumen und nach der Verabschiedung fuhren die Teilnehmer schließlich bepackt mit vielen Leinwänden und vielen kreativen Eindrücken wieder in Richtung Heimat.

R.AN-Vernetzungstreffen in Gießen/ Lumdatal

Im Verlauf des R.AN-Projekts, in dem sich verschiedenste Sportvereine gegen Rechtsextremismus einsetzen, fuhr dieses Mal auch der das Jugendteam des KSC Hünfeld nach Gießen, um sich über die Arbeit der anderen Vereine auszutauschen, zu informieren, und weitere Ideen zu sammeln.

Als man schließlich in Gießen eintraf, warteten schon zahlreiche nette Helfer sowie ein üppiges Buffet. Schließlich folgte eine Begrüßung, in der sich nicht nur die beiden hauptamtlichen Projektleiter Angelika Ribler und Behzad Borhani über das zahlreiche Kommen freuten, sondern auch der Bürgermeister Gießens einige motivierende Worte zum Projekt sagte. Dann wurde kurz der geplante Ablauf des Wochenendes erklärt, bis es schließlich, nach kleinen Vorstellungsspielen mit verschiedenen Workshops, losging.

Es gab vielseitige Angebote, die von einem Parcours-Crashkurs der Freestyler-Gruppe aus Gießen bis zu weiteren Informations-Inputs zum Thema Rechtsextremismus Einiges bereithielten. Das Hünfelder Jugendteam meldete sich aus sportlicher Neugierde natürlich sofort für den Parcours-Workshop. Hier ging es allerdings nicht nur darum, in die Materie von Rückwärtssalto bis Flic-Flac Einblick zu bekommen, sondern auch besonders Vertrauen und Verantwortung für andere zu finden und zu übernehmen. Nach einer ziemlich anstrengenden Stunde voller verrückter Aufwärmübungen ging es endlich in die Halle, in der schon einige Kästen, Stufenbarren und Schwebebalken für uns zurechtgestellt waren.

Die Freestyler zeigten verschieden Übungen an jeder Station, die es nachzumachen galt. Dies erwies sich für einige allerdings als nicht gerade einfach, da es oft große Überwindung und eine gute Portion Mut erforderte. Nach beinahe 3 Stunden gemeinsam mit den Parcours-Profis waren schließlich alle froh, dass es Abendessen gab, da bereits jeder einzelne Muskel wehzutun begann. Nach dem Abendessen gab es kurz Spielraum, in dem die zahlreichen Stationen, die draußen aufgebaut waren ausgiebig erkundet wurden. Es gab Kletterwände, Baseball, Fußball und alles was der Spielpool sonst noch hergab. Als es dunkel wurde, stand der Film „Blut muss fließen“  mit anschließendem Gespräch mit dessen Regisseur auf dem Programm.

Trotz der teilweise schockierenden Bilder der heutigen Nazi-Szene brach danach eine lange Diskussion darüber aus. Es dauerte lange, bis der Regisseur sowie Angelika Ribler der großen Fragenflut der Jugendlichen gerecht werden konnten und allmählich Ruhe einkehrte. Zusammen mit den anderen Vereinen schliefen dann alle in der großen Turnhalle - mehr oder weniger - irgendwann ein. Security-Wachmänner und Polizei hatten während der Tage immer ein Auge auf die engagierten Jugendlichen, da in Lumdatal noch eine Rechtsextremenszene vorhanden ist.

Am nächsten Morgen gab es nach dem gemeinsamen Frühstück noch einen Austausch der Vereine über die Jugendarbeit sowie eine letzte Reflexion des Wochenendes, zu der die meisten zwar noch ziemlich verschlafen, dennoch hochmotiviert antraten. Nachdem alle Handynummern ausgetauscht waren, um sich auch weiterhin gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, traten alle erschöpft, aber mit der Einsicht etwas bewirken zu können und bewirkt zu haben, den Heimweg an.  Das Wochenende wird den meisten wohl nicht nur wegen des harten Muskelkaters, sondern auch als neue Motivation, sich mit R.AN gegen Rechtsextremismus einzusetzen, im Gedächtnis bleiben.

SCHWARZ, BRAUN, BLAU, GRÜN, ORANGE, GELB und WEISS. WIR ZEIGEN TOLERANZ: GEMEINSAM GEGEN RECHTSEXTREMISMUS“


Es ist Samstag, der 08. Juni 2013, 15.30 Uhr. Im Dojo des Bushido Erlensee e.V. geht es heiß und hoch her. Draußen steigen die Temperaturen, drinnen das Lerninteresse.

Doch steht heute noch mehr als sonst das Köpfchen im Vordergrund. Der traditionelle Gi (Ju-Jutsu-Anzug) wurde zu Hause gelassen und gegen ein legeres Outfit getauscht. Jungen und Mädchen zwischen 11 und 24 Jahren haben sich an diesem sonnigen Samstag zusammen gefunden, um sich aktiv mit dem Thema „Rechtsextremismus“ auseinander zu setzen.

Wer jetzt an trockene Vorträge und schulische Schwerstarbeit denkt, liegt völlig daneben. Die Thematik wurde gemeinsam, spielerisch und vor allem aktiv erarbeitet. So setzten die Jugendlichen selbst die Schwerpunkte des Projekttages aus einer Fülle an Themenbereichen; eben ihren Interessen entsprechend. So fiel die Wahl beispielsweise auf die aktuellen Themen – wie NSU-Morde und NPD-Verbot - , aber auch auf die Geschichte – denn hier wusste man doch schon das ein oder andere aus der Schule, was aber gerne noch erweitert werden wollte – sowie Symbole und Codes der rechten Szene und noch einiges mehr.

Neben Spiel, Spaß und Gummibärchen standen die Sensibilisierung und Aufklärung über das Thema „Rechtsextremismus“ ganz klar im Fokus der Veranstaltung. Die Leitfrage „Was betrifft mich als Jugendlichen hier im Verein das eigentlich, wo ich doch damit gar nichts zu tun habe?“ begleitete uns bis zum Schluss als roter Faden durch den Tag und durch alle be- und erarbeiteten Themen. Denn eben genau das ist der Knackpunkt für viele, sich (leider!) nicht damit auseinander zu setzen.

Bis zum heutigen Tag musste unser Verein (glücklicherweise!) noch keine Erfahrungen mit den negativen Seiten des Rechtsextremismus machen. Aber damit das auch so bleibt, sollen unsere Jugendlichen aufgeklärt und mit dem richtigen Hintergrundwissen an das Thema herangehen können. Im Falle des Falls sollen sie mit einer Konfrontation adäquat umgehen können.

Der Projekttag war ein voller Erfolg, sowohl für die Teilnehmer, als auch für die Kursleiterin Dagny Wörner, aus deren Feder auch dieser spannende Bericht stammt.

2 Ju-Jutsuka vor den Gürteln - das war das Werbefoto für die Veranstaltung

Ein Teil der Gruppe beim "Eisschollenspiel"

Teamarbeit Theorieteil

Erbarmen! Zu spät! Die Hessen kommen....

Im Trainingslager in Limburg gab es jedoch für die 27 hessischen Kaderathleten kein Erbarmen.

Vom 15. 09. auf den 16.09.2012 gab es für die 27 hessischen Jugend-Wettkämpfer auf dem Trainingslager in Limburg kein Erbarmen. Sie trainierten insgesamt neun Stunden an ihrer Technik, Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft in allen Bereichen des Wettkampfes. Unter den Athleten befanden sich Wettkämpfer aus Limburg, Erbach, Wiesbaden, Frankfurt und Sprendlingen.

Unter der Leitung der Landestrainerin Julia Spengler und der Trainerin des JC Limburg, Hilka Verhoeven, wurde am Samstag zuerst mit Schnelligkeitsübungen im Part I begonnen. Da sich anfangs der ein oder andere Athlet im Bereich Bewegungsschnelligkeit zu schonen versuchte, wurden die Antriebs- und Motivationskünste der Trainerinnen stark gefordert, so dass im Verlauf des Trainings eine erhebliche Steigerung zu erkennen war.

Nach einer kurzen Pause am Nachmittag folgte das Training im Wurfbereich, in dem die vier Wurfrichtungen, nach vorne rechts und links, sowie nach hinten rechts und links, erst schematisch erläutert und später für jede Richtung ein Spezialwurf eingeübt wurden. Das schnelle Umschalten zwischen einem misslungenen Wurfversuch auf einen weiterführenden Wurf, war ebenfalls ein Übungsschwerpunkt im Part II.

Gegen Ende der Übungskämpfe wurden die jugendlichen Wettkämpfer noch einmal mit der Aussicht auf ein leckeres Abendessen vom Grill zur Hochleistung angespornt.

Frisch gestärkt ging es nach dem Abendessen nochmal an den Bodenbereich. Hier wurden Halte- und Befreiungstechniken wiederholt und verinnerlicht. Allgemein wurde an diesem Tag deutlich, dass die Kaderathleten in ihren Heimatvereinen die Basistechniken, sozusagen als Hausaufgabe, weiter üben müssen. Für ein gezieltes taktisches Vorgehen im Kampf, müssen die Basistechniken eben sitzen.

Der anstrengende Tag klang bei einem gemeinsamen Spieleabend aus, bei dem sich die Kämpfer der fünf Vereine besser kennen lernten und vor allem im „Werwolf“-Spiel gegenseitig zu durchschauen suchten.

Die kurze Nacht endete um 7:30 Uhr mit einem morgendlichen Lauftraining durch die noch nebligen Felder. Das reichliche Frühstück sorgte nach dem Laufen wieder für Stärkung. Nun sollten die neuen und vertieften Techniken in den Übungsrandoris erprobt werden. Dazu mussten technische und taktische Aufgaben im Kampf umgesetzt werden.

Abschließend lobten die Trainerinnen die Jugendwettkämpfer für ihr Durchhaltevermögen und einen verletzungsfreien Ausgang des Trainingslagers, welcher auf die gute Einschätzung der eigenen Kraft und den sehr rücksichtsvollen Umgang untereinander zurückzuführen ist.

Die Athleten der U15 haben sich individuelle Technikziele gesetzt, an denen sie bis zum nächsten Kadertraining am 24.11.2012 in Erbach arbeiten möchten.

Ein besonderer Dank für den reibungslosen Ablauf des Trainingslagers geht an dieser Stelle noch an die Unterstützer des JC Limburgs, die für die Bereitstellung der Halle und vor allem für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Stopp! Nicht mit mir!!!

Kinder und Jugendliche des 1. Sprendlinger Judovereins stellen ihr Können unter Beweis

Einige Passanten, die am Sonntag in Sprendlingen unterwegs waren, staunten nicht schlecht, als sie verdächtige Situationen erkannten, in denen Kinder und Jugendliche von Erwachsenen angesprochen und teilweise bedrängt wurden. Besonders die Reaktion der Kinder erstaunte, wenn diese mit klarer, lauter Stimme den Großen Einhalt geboten und erforderlichenfalls zutraten und dann Fersengeld gaben.

Die Kindertrainer des 1.SJV unter der Leitung von Robin Ruff testeten die Leistung ihrer Schützlinge und deren Lernerfolg der vergangenen Monate, indem sie einen Parcours gestalteten, auf welchem die Kinder in verschiedene Situationen gerieten, die ihnen täglich passieren könnten. Sei es, dass sie von einem fremden Mann nach dem Weg zum Supermarkt gefragt wurden, sie festgehalten und nach Geld durchsucht oder auch nur von zwei älteren Jugendlichen angepöbelt wurden.

In allen Situationen gab es verschiedene Lösungswege, die hinterher mit den Kindern besprochen und die jeweiligen Vor- und Nachteile herausgearbeitet wurden. Besonders die Integration der Eltern als Angreifer, Zuschauer oder auch nur als virtuelle Stütze in dieses „Assessmentcenter für bedrohliche Situationen“ überzeugte die ganze Familie, von denen sich Dutzende trotz des nicht ganz optimalen Wetters beteiligten.

Für die kleine Jenni war es ein besonderes Erlebnis, da „das mal was ganz anderes war, als immer nur in der Sporthalle auf weichen Matten zu trainieren“. Die dreizehnjährige Annika dagegen, die bereits Trägerin des grünen Gürtels im Ju Jutsu ist und ein solches Szenario bereits mehrfach absolviert hat, stellte fest, dass „man jedesmal besser wird und schneller und klarer reagiert“. Auch die Kindertrainer zollten den jungen Teilnehmern bei der abschließenden Besprechung großes Lob, stellten aber auch heraus, dass man nicht aufhören darf, sich weiter zu entwickeln und an sich zu arbeiten, denn nur durch ständiges Arbeiten und Trainieren kann man seine eigene Sicherheit optimieren.

Die Angst ist da und trotzdem wird der Raub verhindert!

Auch Eltern spielten gekonnt ihre Rollen

An der Körpersprache muss noch gearbeitet werden.

Abschlussbesprechung mit Feedback der "Angreifer"

Auch der 1.Vorsitzende Thomas H. Meyer zeigte sich sehr zufrieden und betonte gleichzeitig, dass der 1.SJV bereits seit Jahrzehnten hervorragende Kinder- und Jugendarbeit leistet, was sich nicht nur darin zeigt, dass etwa 50% der über 350 Mitglieder des Vereins Kinder und Jugendliche sind. So sind die Kinder- und Jugendtrainer nun schon in der dritten Generation Eigengewächse des Vereins und alle im Besitz einer Trainerlizenz des DOSB. „Auf dieses Qualitätsmerkmal setzen wir bereits vielen Jahren“, so Meyer. Tatsächlich finden sich im 1.SJV nur qualifizierte und vom Sportassistent über Trainer C-B-A bis hin zum Diplomsportlehrer lizenzierte Trainer.

Den Kindern und Eltern ist die Zufriedenheit und besonders letzteren auch das Gefühl anzusehen, dass die Kinder heute wieder einen großen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht haben, als sie nach der Anstrengung den Tag im Vereinsgelände beim Grillen ausklingen lassen.

Um auch weiteren Kindern die Chance zu geben, ihr Selbstbewusstsein zu steigern und ihre Selbstverteidigungsfähigkeit zu entwickeln, bietet der 1. SJV ab dem 3.Sept. wieder neue Anfängerkurse Ju Jutsu für Kinder von 7-10 und 11-14 Jahre an. Weitere Informationen gibt es unter www.sprendlinger-judoverein.de oder Tel.06103-960132.

Unterwegs im hohen Norden

TuS Dotzheims Ju-Jutsu- und Judoka besuchen die Nordseeinsel Borkum

„Es war schon lange mein Traum mit dem Verein mal auf eine Insel zu fahren“, sagte Sebastian Stumm, sportlicher Leiter der Fachschaft. Am verlängerten Fronleichnamwochenende wurde dieser Wunsch wahr. Insgesamt 46 Sportler der Abteilung Ju-Jutsu und Judo im Alter von 8 Jahren bis ins Erwachsenenalter machten sich in frühen Morgenstunden voller Vorfreude auf die Anreise per Bus und Fähre zur westlichsten deutschen Insel Borkum.

TuS Dotzheim auf Borkum

Die einzigartige Inselatmosphäre entschädigte schnell für die Reisestrapazen. Trotz des für die Insel bekannten unbeständigen Wetters, das zeitweise zwischen Regen, Sonnenschein und Hagel schwankte waren die Sportler nicht in ihrer Unterkunft zu halten. In zahlreichen spannenden Unternehmungen erkundeten die Kleinen und Großen TuSler gemeinsam die Insel. Fast hautnah erlebten sie dabei Kegelrobben und Seehunde, lernten die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks Wattenmeer bei einer Wattwanderung kennen und lauschten bei einer Nachtwanderung Gruselgeschichten über die Insel.

Wattwanderung

Die sportliche Betätigung kam natürlich auch nicht zu kurz und so fand die Freizeit ihren Höhepunkt in einem abwechslungsreichen Gruppenwettkampf. Hier mussten sich die Teilnehmer in zufällig zusammengesetzten Gruppen zahlreichen Aufgaben stellen und sich gegen die Konkurrenz behaupten. Im Mittelpunkt dieser Aktion stand nicht der zweifellos spannende Wettkampf, sondern die Kooperation und Zusammenführung heterogen besetzter Gruppen zu einer homogenen Einheit. Die Heimreise war für viele weitaus schmerzhafter als die Anreise. Denn nach vier Tagen auf der Insel viel uns der Abschied schwer.

Strandspiele I

Strandspiele II

Die Organisation, der Freizeit lag im Wesentlichen in den Händen des Juniorteams und der Jugendleitung der Abbteilung. Das Juniorteam besteht aus Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren und ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Abteilung. Durch die selbstorganisierte Übernahme von Aufgaben unterstützt es tatkräftig sowohl das Trainerteam als auch den Vorstand.

Medienteam TuS Dotzheim Ju-Jutsu/Judo

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