Ju-Jutsu im Sportunterricht

Im ersten Halbjahr der 5. Klasse hatten die Schüler fleißig im Sportunterricht, angeleitet durch Christian Wittmann, für ihre erste Ju-Jutsu-Prüfung trainiert. Neben effektive Techniken zur körperlichen Selbstverteidigung erwarben sie Kompetenzen in den Bereichen Gewaltprävention und Selbstbehauptung. So reflektierten die Schüler beispielsweise in Rollenspielen Opfer-Täter-Beziehungen und übten ein sicheres Auftreten.

Da fragt sich sicher mancher, ob da nicht der Bock zum Gärtner gemacht wird, wenn sich eine Kampfsport Gewaltprävention auf die Fahnen schreibt. Offensichtlich nicht, denn als partnerbezogene Sportart, die durch engen Körperkontakt schon von Beginn an auf beiderseitige Rücksichtnahme und Höflichkeit ausgerichtet ist, entwickelt sich fast wie von selbst ein gutes Sozialverhalten. Asiatische Rituale, wie das Be- und Abgrüßen üben auf die Kinder und Jugendliche darüber hinaus einen besonderen Reiz aus. Und am Ende bekommt man, wenn man fleißig trainiert hat, auch noch einen farbigen Gürtel. Wenn man den Kindern in die Augen sieht, bemerkt man ihre Faszination.

Nähere Informationen über Ju-Jutsu in der Schule erhalten Sie über den Jugendvorstand des Hessischen Ju-Jutsu Verbands.

 

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Am 07.02.2013 bestritten Schüler der Marianne-Frostig-Schule erfolgreich ihre erste Ju-Jutsu-Prüfung.

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