• News

HJJV News


Regina begeistert mit Hinführung zum Sparring

IMG 20221013 WA0001
Sparring zählt zu den vielen Trainingsformen im Ju-Jutsu. Aber nicht in jeder Gruppe ist Sparring gern gesehen! Woran liegt das? Fragt man Regina, könnte die Antwort lauten: „Weil das Sparring oft missverstanden wird!“ Sparring ist kein Kämpfen, sondern ein Tool, um etwas zu lernen. Vielleicht sogar das wichtigste Tool auf dem Weg zur Meisterschaft. Schließlich sollen Techniken auch dann funktionieren, wenn ich mit dem Partner nicht jede Bewegung abgesprochen habe. Dabei muss man jedoch behutsam vorgehen. Allzu schnell findet man sich auch beim Sparring im Modus kämpfen wieder.

IMG 20221013 WA0004
Dann jedoch kann ich keine neuen Sachen ausprobieren. Partnerschonend muss der Umgang sein, natürlich nicht nur im Sparring. Zunächst können wir uns mit einem Sparring nur für uns selbst aufwärmen, also eine Art Schattentraining. Dabei stellen wir uns einen Gegner und seine Bewegungen und Reaktionen vor. Von der Auseinandersetzung im Stand mit Schlag- und Tritttechniken, hin zum Niederwurf und der Kontrolle bzw. dem Abschluss am Boden, kann da schon eine Menge gelernt und konditioniert werden.
Mit dem Partner trainieren wir dann erst einmal klassisch einzelne Elemente des Kampfes. Diese werden dann wieder zu einem großen Bild zusammengesetzt. So auch beim Lehrgang am Wochenende. Nach einer Stunde Theorie mit den Erläuterungen der wichtigsten Regeln im Sparring, ging es dann, immer wieder gefüttert mit neuem theoretischem Inhalten, vom Kickboxen bis zum Grappling weiter. In der letzten Phase des Lehrgangs gab es noch die Möglichkeit, mit einem Sparringspartner alle Teile des Freikampfes zu trainieren. Dabei wurde dann auch noch der Part des Coachings hinzugenommen. Rundum ein gelungener Lehrgang, der mehr Appetit macht auf das Sparring im Verein!
Vielen Dank an Regina Rauser und den Ausrichter des Lehrgangs dem PSV Grün-Weiß Kassel!
IMG 20221013 WA0005
Bericht und Fotos: Martin Silbersack


HJJV-Sommerfreizeit
1

Nach einer coronabedingten Verschiebung um zwei Jahre, ging es diesen August zum ersten Mal auf HJJV-Sommerfreizeit. Am 16.08.2022 ging es für 20 Teilnehmer und drei Betreuer zunächst mit dem Bus in die Pyrenäen. Dort erwartete sie eine Woche voll von Sport und Action. Auf dem Programm standen Mountainbiken, Geocaching, Bogenschießen, Watertrecking und vieles mehr. Ein besonderes Highlight war mit Sicherheit die Gipfelwanderung zum Sant Joan de Bossols, für die wir um 4 Uhr nachts aufbrachen. Die Aussicht, mit der wir beim Sonnenaufgang auf dem Gipfel belohnt wurden, war die Anstrengung und die kurze Nacht definitiv wert.
Nach einer Woche ging es dann weiter zum zweiten Zeltlager in L´Escala, wo vor allem viel Strand und Erholung auf dem Programm standen, um sich von der anstrengenden ersten Woche zu erholen und um vor der ersten Schulwoche nochmal richtig Energie zu tanken. Auch hier standen aber natürlich noch einige Ausflüge an. Beim Bananenbootfahren, Volleyballspielen oder beim Tagesausflug nach Barcelona, inklusive Wasserspielen am Abend, kamen definitiv alle auf ihre Kosten.
Am letzten Tag stand mit dem Besuch im Aquapark „Aquabrava“ nochmal ein Highlight zum Abschluss an. Auf über 12.000 m² findet man hier alles, von Freefallrutsche, Halfpipe, Reifenrutschen, Wellenbad und Lazyriver. Nach der Rückfahrt ins Camp traten, 20 sehr müde, aber auch sehr zufriedene Teilnehmer die Heimreise an.
Die geniale Mischung aus Action in der ersten Woche und Entspannung in der zweiten Woche, sorgte zusammen mit der tollen Gruppe dafür, dass unsere erste Sommerfreizeit direkt ein voller Erfolg war.
Wir bedanken uns bei allen Mitfahrern dafür, dass ihr die zwei Wochen zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht habt, an das wir uns gerne zurückerinnern!
Hier noch ein paar Impressionen
2

3

4
Bericht und Bilder : Robin Ruff


Hessischer Ju-Jutsu Verband Ausrichter für eine großes Event mit Tuhon Jared Wihongi aus den USA

Nach drei Jahren Pause aufgrund der Corona Pandemie konnte nun endlich wieder das Wochenend-Seminar und auch die Prüfungen mit Tuhon Jared Wihongi aus den USA stattfinden.

Wir gratulieren herzlichst unseren Mitgliedern, die regelmäßig am Stützpunkttraining Pekiti – Tirsia Kali teilgenommen haben und ihre Prüfung zum nächsten Level bestanden haben.

Das Wochenend-Seminar war ein Riesen -Event mit mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Jared lehrte Pekiti Tirsia Kali und TRICOM, so dass wir Fußarbeit, Training mit Stock und Doppelstock, Verhalten und Konter bei Messerangriffen, Tactical Clinch und Take-Downs sowie Pekiti Boxing trainierten. Auffällig war, dass auch mehrere Polizistinnen/Polizisten sowie Polizeitrainer nicht nur aus Hessen, sondern auch der Bundespolizei das Seminar für ihre Fortbildung nutzten. Wir hatten Gäste aus den USA, der Tschechischen Republik und Polen.

Für viele von uns geht es jetzt auf nach Andalusien zur Europäischen Trainingskonferenz.

Hier einige Impressionen:
PTTA Day1 4

PTTA Day1 43

PTTA Day1 15 1

PTTA Day2 14

PTTA Day2 25

PTTA Day2 33

Text: Johannes Renninghoff

Fotos: Michael Leukel Fotografie


Hessenseminar 2022 – Wieder gemeinsam auf der Matte!

DSC 2355

Das Hessenseminar 2022 stand unter dem Motto „Wieder gemeinsam auf der Matte!“ und das Motto wurde Programm. Es war ein voll ausgebuchtes Wochenende mit vielen bekannten und neuen Gesichtern und erstmals seit langer Zeit ohne Einschränkungen. Die Teilnehmer und Referenten genossen sichtlich die Einheiten und auch die Gespräche abseits der Matte. Corona hat der Ju-Jutsu-Familie anscheinend nicht geschadet und es war ein unbeschwertes Wochenende mit viel Input und sehr positiven Eindrücken.

Die Veranstaltung fand wieder beim Landessportbund statt, welcher aufgrund der vielseitigen Infrastruktur und Kompetenz für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Das Hessenseminar begann am Freitagabend wie gewohnt mit einer Einheit von Christopher Müller. Er zeigte Spiele am Boden mit dem Schwerpunkt BJJ.
2
Diesmal wurde viel Wert auf Teamarbeit gelegt, ging es doch u.a. darum, zu zweit einen Partner zu bewegen oder festzulegen. Dieses wurde dann von den TN eifrig umgesetzt und die 1,5 Stunden vergingen wie im Flug. Nach der Einheit gab es bei einem Erfrischungsgetränk viele Gespräche.

Am Samstag ging es mit vollem Referentenprogramm auf drei verschiedenen Matten weiter. Auf Matte 1 referierte am Vormittag Achim Gerock (5. Dan Ju-Jutsu, Trainer C). Sein Thema waren Selbstfallwürfe sowie Gegen- und Weiterführungen. Die erste Einheit „Selbstfallwürfe“ hatte Achim nach einem kurzen spezifischen Aufwärmen mit einer Art „Beinrollwurf-Variante“ und einem dynamischen Talfallzug begonnen. Dies diente als Vorbereitung, um erst einmal ins Fallen zu kommen. Anschließend zeigte er einen Beinrollwurf nach vorne und nach hinten. Ebenso jeweils ein Hüftrad und einen Abtaucher sowie eine unkonventionelle Art des Seitenrisses.
DSC 2267

Die zweite Einheit mit dem Thema Gegen- und Weiterführungen begann mit ein paar einfachen Flows zum Warmwerden (Kipphandhebel gegen Kipphandhebel, Armstreckhebel gegen Armstreckhebel, Körperstreckhebel gegen Armbeugehebel, Hüftwurf gegen Hüftwurf, Schulterwurf gegen Schulterwurf).  Ziel war es, den Teilnehmern näher zu bringen, unverkrampfter und flexibler an das Thema heranzugehen, gerade wenn es um das Thema Prüfung geht. Also wurde sich im Folgenden mit mind. sechs  Gegentechniken gegen Kipphandhebel,  zweiverschiedenen Weiterführungen gegen abgewehrte Atemitechniken und Gegentechniken gegen Hüftwurf beschäftigt. Aber immer mit der Option kreativ zu sein und seine eigenen Ideen umsetzen zu können und zu dürfen. Die letzten 10 -15 Minuten wurden dazu genutzt, die Teilnehmer frei trainieren zu lassen

In Halle 2 widmete sich Martin Silbersack (4. Dan Ju-Jutsu, Tr. B Breiten- und Leistungssport DJJV, Beauftragter für Polizei im HJJV)  dem Thema Atemi. Als Warmup begann er mit Boxen im Liegen und im Sitzen. Weiter ging es in der Einheit mit Verteidigungstechniken wie Doppeldeckung, Pendelbewegungen sowie Ducken. Dies wurde mit Erklärungen gegen Für- und Schlaghand Kombinationen geübt. Im zweiten Teil ging es um den Fußstoß. Auch dieser wurde in verschiedensten Kombinationen mit Bewegungslehre trainiert. Ergänzt wurde das Ganze wiederum in Kombination mit Für- und Schlaghand.
DSC 2280

In Halle 3 ging es das ganze Wochenende um BJJ. Eingeladen war Alexander Sak, er ist BJJ Schwarzgurt sowie Europameister und Vizeweltmeister. Alex ist im Bundeskader und zeigte viele seiner erfolgreichen Spezialtechniken. Er begann mit einer tiefen Halfguard und wie man aus dieser sweept und in den Rücken des Gegners kommt. Am Nachmittag ging es mit der Ausgangsposition „DelaRiva“ weiter, dies ist eine Position bei der die Beine/Füße eine wichtige Rolle spielen. Auch hier zeigte er, wie man taktisch in den Rücken des Gegners kommt. Am Sonntag wurde nochmals die Halfguard mit verschiedenen Weiterführungskonzepten behandelt. Zum Abschluss wurde, wie im BJJ üblich, viel gekämpft, um das Erlernte gleich auszuprobieren. Ein Wochenende mit viel BJJ Input.
DSC 2517

Nach der Mittagspause fand die offizielle Seminareröffnung statt, bei der die TN von HJJV Präsident Torsten Kastl begrüßt wurden.

Im Anschluss wurde der teilnehmerstärkste Verein auf dem Hessenseminar geehrt. Der Preis ging an Ju-Jutsu Abteilung des DJK Aschaffenburg.

Auch der diesjährige Sieger des Jugendförderpreises der 1. Sprendlinger Judo-Verein wurde geehrt.
DSC 2327

Nach dem obligatorischen Gruppenbild ging es zurück auf die Matten. Hier warteten schon Johannes Renninghoff (7. Dan Ju-Jutsu) und Falko Busch (2. Dan Ju-Jutsu, 1. Dan Judo) auf den Matten 1 und 2.
Johannes legte den Schwerpunkt auf Selbstverteidigung. Inhaltlich wurden kombinierte Abwehrtechniken, Atemis sowie Hebel und deren Weiterführungen und auch Take- Downs behandelt. Johannes ist selbst Polizeitrainer und hat aus seiner Erfahrung heraus verschiedene Prinzipien in der SV, wie die praktische Umsetzung der Bewegungslehre, das Gleichgewicht brechen und das Prinzip des Gegenangriffs umgesetzt.
DSC 2377

Falko deckte in seiner Einheit alle Aspekte des kämpferischen Ju-Jutsu ab. Nach einer Aufwärmungssession mit Bewegungslehre anhand von Fußfegen und großer Innensichel, ging es dann mit Techniken in Kombination weiter. Es wurden verschiedene  Atemi- und Wurfkombinationen gezeigt. Im zweiten Teil wurde dies fortgesetzt und mit Bodentechniken ergänzt. Am Ende gab es Drills sowie kämpferische Reaktionsspiele.
DSC 2388

Das Wetter war uns dann hold und am Abend wurde gegrillt und das gemeinsam Erlebte bei einem weiteren Kaltgetränk diskutiert. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie unser Sport verbindet und die Menschen zusammenführt. Die Stimmung war hervorragend und das Licht ging dann doch sehr spät aus. Endlich wieder gemeinsam auch abseits der Matte.

Trotz des geselligen und späten Abends wurden am nächsten Morgen wieder um 9 Uhr die weiteren Einheiten wahrgenommen. Diese bestanden aus den Themen Bewegungslehre und Pratzenarbeit mit Anna Schink (4. Dan Ju-Jutsu, Trainerin Frauen SV, Trainer B Gewaltprävention). Robin Ruff (2. Dan Ju-Jutsu, VP-Jugend im HJJV, Trainer-B Gewaltprävention) organisierte wieder einen Selbstverteidigungslauf.

Auf Matte 1 zeigte Anna als Schwerpunkt, wie man mit den richtigen Bewegungsmustern von einer ungünstigen in eine günstige Position während des Angriffes kommt und wie man aus der Bewegung Kraft generieren kann. Dies wurde dann auch gleich praktisch an Pratzen trainiert.
DSC 2614

Robin organisierte mit Helfern einen Selbstverteidigungslauf im angrenzenden Stadtwald. Hier gab es verschiedene Situationen und Aufgaben, die gelöst werden mussten. An manchen Stellen kam man durch geschicktes Handeln auch ohne Kämpfen aus. Eine sehr anstrengende Einheit, die den TN einiges abverlangte, die aber sichtlich Spaß an den unterschiedlichen Aufgaben hatten.
DSC 2473

Bei der abschließenden Verabschiedung aller TN und den Referenten war tosender Applaus über das ganze Gelände zu hören. Das Hessenseminar 2022 war vorüber und der HJJV dankt allen Organisatoren, Helfern, Vereinen und nicht zuletzt den zahlreichen Teilnehmern für dieses tolle Jahresevent. Wir standen gemeinsam wieder auf der Matte und freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, in dem das Hessenseminar 2023 hoffentlich wieder ohne Einschränkungen stattfinden wird.

Hier findet ihr noch weitere Impressionen



Bericht und Fotos: HJJV Medienteam


Trainerfortbildung

Nachdem in der Vergangenheit mehrfach der Wunsch geäußert wurde, bei Trainerfortbildungen auch verstärkt Themenkomplexe abseits des "klassischen" Ju-Jutsu Trainings zu behandeln, kam der HJJV diesem Wunsch natürlich gerne nach. Bei der Trainerfortbildung am 30.07.2022 in Frankfurt am Main, ging es deshalb um die Erarbeitung eines "Konzepts zur Gewinnung und Ausbildung von Jugendtrainern", eine Problematik, mit der erfahrungsgemäß viele Vereine und Hessen und ganz Deutschland zu kämpfen haben.

Als Referent kam dabei unser Vizepräsident Jugend, Robin Ruff, zum Einsatz. Den ganzen Nachmittag über wurde fleißig gearbeitet. Zunächst wurden Zahlen zur Entwicklung des Ehrenamts vorgestellt, um einen thematischen Einstieg zu schaffen. Im Anschluss wurden sowohl Günde für ehrenamtliche Arbeit, als auch für die Beendigung eines Ehrenamts gesammelt, gewichtet und diskutiert. Diese bildeten dann die Grundlage, anhand welcher die Teilnehmer gemeinsam mit dem Referenten ein Konzept, basierend auf konkreten Maßnahmen entwickelten, welches dazu dient, neue Ehrenamtler zu gewinnen und bereits vorhandene weiter zu motivieren und im Verein zu halten.

Die Fortbildung profitierte dabei insbesondere vom gegenseitigen Austausch und der vielfältigen Erfahrung der Teilnehmer.

Bericht: HJJV Medienteam


Klausurtagung des HJJV im Landessportbund

Am 22. und 23.07.2022 fand die HJJV Klausurtagung beim Landessportbund Hessen statt. Los ging es am Freitagabend mit einer Präsidiumssitzung, am Samstagmorgen stieß dann das restliche Führungsteam dazu. In einer fast achstündigen Sitzung wurden die Terminplanung für 2023 und zahlreiche Angelegenheiten des Leistungssports und Breitensports besprochen. Als nächstes steht die Detailplanung der festgelegten Maßnahmen an. Wir können euch aber schonmal so viel verraten: Auch 2023 könnt ihr euch auf ein tolles Angebot an Lehrgängen, Aus- und Fortbildungen sowie Wettkämpfen freuen.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmal beim gesamten Führungsteam des Hessischen Ju-Jutsu Verband bedanken, das im vergangenen Jahr und mit Sicherheit auch im kommenden Jahr eine tolle Arbeit geleistet hat und leisten wird.
Bericht: HJJV Medienteam


Irina Brodski aus Hessen erfolgreich bei den World Games 2022

IMG 4770

Am 7.Juli starteten die World Games in Birmingham/Alabama. Die World Games sind das Multisportevent für weltweit verbreitete aber nicht olympische Sportarten und finden immer im Jahr nach den Olympischen Spielen statt. Das Programm umfasste dieses Jahr 34 Sportarten und auch Ju-Jutsu. Die über 3500 Teilnehmenden kamen aus 105 Ländern. Das Team Deutschland ging dabei insgesamt mit 122 Sportlerinnen und 132 Sportlern in 30 Sportarten an den Start. Mit Irina Brodski wardarunter auch eine Hessin, die auf internationaler Bühne im Newaza kämpfte. Sie wurde betreut von Christoph Müller, in der Funktion als Bundestrainer des DJJV
In Irina´s erstem Kampf traf sie auf die Kontrahentin aus Singapur, May Yong. Irina kam gut in den Kampf und konnte sich nach einem Double-Guard Pull den ersten Vorteil sichern. Aus der Guard gelang ihr der Pass und die Kontrolle in der Mount. Diesen Vorteil konnte sie über den ganzen Kampf aufrechterhalten und siegte mit 14:0 nach Punkten.
Im zweiten Kampf musste sie sich mit der späteren World Games Siegerin Vicky Hoang aus Kanada messen. Auch hier sicherte sich Irina den ersten Vorteil aus dem Double Guard Pull. Aus der Oberlage musste Irina jedoch einen Sweep hinnehmen und gelang in die Unterlage. Hier dominierte Hoang über die komplette Zeit den Kampf. Sie wechselte mit geschickter Beinarbeit zwischen den Kontrollunktionen . Zwar gelang Irina nochmal ein Sweep, was jedoch das Ergebnis lediglich verschönerte. Irina musste sich nach der kompletten Kampfzeit mit 28:2 geschlagen geben.
Im Halbfinale wurde das WM Finale aus 2021 neu aufgelegt. Kanjutha Phattaraboonsorn aus Thailand gewann in ihrem Pool alle kämpfe und ging ungeschlagen in den Kampf. Irina konnte den Einstieg in ihre Guard nicht halten. Durch einen umstrittenen Griff in Hose, kam Kanjutha in den Rücken von Irina. Dieser Griff wurde zwar im Nachgang bestraft, jedoch die Punkte nicht zurückgenommen. Aus dem Backtake konnte sich Irina erfolgreich befreien, aber es gelang ihr nicht, ihre Gegnerin aus der Half Guard zu sweepen, so dass sie undankbar mit 4:0 verlor.
Somit blieb Irina noch das kleine Finale. Hier erwartet sie Oleksandra Rusetska aus der Ukraine. Irina kam schnell in die Guard, wo ihr der Griff um beide Beine der Gegnerin glückte. So schaffte sie es, ihre Gegnerin zu sweepen. In der Oberlage behielt sie die Kontrolle erst aus der oberen Half Guard und konnte dann zwischen Half Guard und Mount Punkte sammeln. Diesen Vorteil ließ sich Irina dann nicht mehr nehmen und sicherte sich die Bronzemedaille mit 12:0 Punkten.
IMG 2563
Mit dieser Medaille hat Irina Geschichte im DJJV geschrieben. Zum ersten Mal schaffte es ein Athlet sich über die Weltrangliste für die World Games zu qualifizieren. Hier direkt eine Medaille zu gewinnen machte dieses Ereignis zu einem noch größeren Erfolg. Wir als HJJV freuen uns ganz besonders darüber, es zeigt, dass wir mit der Entwicklung sehr zufrieden sein können.
Bericht: HJJV Medienteam
Fotos: DJJV

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.