HJJV News

Hessen war erfolgreichster Landesverband bei der deutschen Einzelmeisterschaft 2018

Am 16. und 17.6.2018 fand die Deutsche Einzelmeisterschaft des Deutschen Ju Jutsu Verbands e.V. der Sportarten Ju Jutsu, Jiu Jitsu und Brazilian Jiu Jitsu in den Disziplinen Fighting, Duo und NeWaza in Bernau statt. Insgesamt bestritten 232 Kämpfer die Kämpfe um nichts Geringeres als den Titel des deutschen Meisters. 93 Vereine aus 14 Ländern versuchten mit Ihren Kämpfern den Titel nach Hause zu holen.
Erfreulicherweise holten die hessischen Athleten insgesamt 11 erste, 8 zweite und 9 dritte Plätze nach Hause. Ein wahres Sommermärchen im hessischen Ju-Jutsu Leistungssport. Im Medaillenspiegel aller Länder belegten wir den ersten Platz! Florian Pommert holte den zweiten Platz im Ranking der schnellsten Fights. Alexander Neufang gewann sogar das Ranking im NeWaza mit nur 10 Sekunden.
Hessen ist also auch im Bereich Leistungssport hervorragend aufgestellt.  Ein großer Dank geht an die vielen Trainer,  Vereine und Fans in Hessen, die ihre Athleten mit großem Engagement und Leidenschaft unterstützen und fördern. Auch den Landestrainern gebührt ein großes Dankeschön.
Wir sind freuen uns mit folgenden Athleten und gratulieren zu dieser tollen Leistung.

Ju-Jutsu Fighting
1. Platz - Florian Pommert, JC Wiesbaden
1. Platz - Jennifer Günsch, TuS Dotzheim
1. Platz - Felix Adelsberger,  JC Hofheim
1. Platz - Müller Christopher,  SSV Hommertshausen
1. Platz - Timon Kaeppel,  KSC Hanau
1. Platz - Tanika Rundel , JC Erbach
2. Platz -  Etienne Jäger, Sprendlinger JV
2. Platz -  Nikola Angelovski, KSC Hanau
2. Platz -  Henry Schwerdtner, JC Hofheim
2. Platz -  Annika Meyer,  Sprendlinger JV
3. Platz - Adrian Mustafa, JC Hofheim
3. Platz - Björn Gronewold, JC Erbach
3. Platz - Alicia Pommert, JC Wiesbaden

NeWaza
1. Platz - Marius Oderwald, BC Arolsen
1. Platz - Alexander Meffert,  JC Wetzlar
1. Platz - Claudia Wychoski , JC Wetzlar
1. Platz - Irina Brodski, JC Wetzlar
1. Platz - Marie Großmann, JC Wetzlar
2. Platz -  Alexander Neufang, JC Wetzlar
2. Platz -  Viktor Schegurow, PSV Wiesbaden
2. Platz -  Natascha Coerper, JC Wetzlar
2. Platz -  Miriam Pyttel, PSV Wiesbaden
3. Platz -  Gabriele Bozsa, PSV Wiesbaden
3. Platz -  Patrick Schreier, JC Wetzlar
3. Platz -  Nick Gerhold, BC Arolsen
3. Platz -  Alexander Keller, JC Wetzlar
3. Platz -  Lena Urban, PSV Wiesbaden
3. Platz -  Desiree Haarmann, JC Wetzlar


Hessenseminar für Kinder und Jugendliche 2018

Am 2. Juni 2018 war es wieder so weit. Der TFC Hanau-Steinheim war auch in diesem Jahr wieder Gastgeber des Hessenseminars für Kinder und Jugendliche. Bei bestem Wetter zog es über 50 junge Ju-Jutsuka zwischen 8 und 17 Jahren in die Sporthalle. Wie auch die Jahre davor wurden die Teilnehmer in drei Altersgruppen auf die diesjährigen Referenten verteilt.
Die Jüngsten von 8 bis 10 Jahren übernahm Sebastian Stumm (3. Dan Ju-Jutsu). An das Thema „ATEMITECHNIKEN FÜR PRÜPFUNG UND WETTKAMPF“ konnten sich die Kinder spielerisch heran tasten. Partnerweise verteilten sich die jungen Ju-Jutsuka an die vorher ausgelegten Holzringe. Schnell sollte in den Kreis gesprungen werden, um dort den Partner abzuklatschen und ebenso schnell wieder hinaus. Dabei konnten die Kinder bereits das aktive Wippen auf den Fußballen üben, wie es im Wettkampf oft zu sehen ist. Mit dieser Bewegungsform, die sowohl Koordination als auch Reaktion schult, legte Sebastian die Basis für die folgenden Bewegungsformen und davon abhängigen Atemi-Techniken. Nach der großen Pause trainierten die Kinder mit zwischen sich gespannten Therabändern Schläge, Tritte und Kniestöße. Während der Übungsphase arbeiteten alle fleißig mit und in den Spielphasen konnten sich die Ju-Jutsu-Kids dann auch richtig schön austoben.


Ernst Golla (1. Dan Ju-Jutsu) zeigte den 11 bis 13 Jährigen unter dem Thema „SICHELN, FEGEN UND GLEICHGEWICHTBRECHEN“ wie man seinen Partner effizient und kontrolliert zu Boden bringen kann. Zunächst sollte darauf geachtet werden, die Deckung des Gegenübers zu öffnen und in einem weiteren Schritt das Gleichgewicht zu brechen, durch kräftigen Zug am Gi und die für den jeweilig angesetzten Wurf oder Sichel passende Haltung des Partners. Etwas koordinativ anspruchsvoller wurde es dann, als Ernst eine Fuß-Fege-Technik zeigte, bei der man den Gegner mit der Laufrichtung die Füße mit dem eigenen Fuß wegfegen sollte. Anfangs fiel es den jungen Teilnehmern schwer, den richtigen Moment abzupassen. Doch mit geduldigem Üben konnte die Technik von vielen erfolgreich umgesetzt werden. Die für die meisten Ju-Jutsuka neugelernten Fege-, Sichel- und Wurftechniken konnten dann auch in kleinen Wurfkämpfen wettkampfpraktisch orientiert angewandt werden. Es wurden zwei Teams gebildet und jeweils eine Person des einen trat gegen eine Person aus dem anderen Team in einer lockeren Wettkampf ähnlichen Atmosphäre an.

Wohl am meisten geschwitzt haben die Jugendlichen von 14 bis 17 Jahren, unter der Anleitung von Ingo Althoff (3. Dan Ju-Jutsu) der ihnen die Fitnessmethode „CROSS-X“ näher brachte. Sie starteten zunächst mit einem theoretischen Teil. Ingo erklärte den Jugendlichen den Aufbau des HIIT(„high intensity intervall training“) und welche Faktoren dabei besonders zu beachten sind für ein zum gewünschten Ziel führendes Kraft und Ausdauer Training. Er stellte auch eine Auswahl an Grundübungen (Kniebeuge, Liegestütze, Kreuzheben und Klimmzüge) vor. Dann ging es in die Praxis. Der Referent zeigte die jeweiligen Übungen vor und erklärte, welche Muskelgruppen dabei beansprucht werden und außerdem, welche Aspekte der Übung besonders beachtet werden müssen, um sie ohne Verletzungsgefahr oder mögliche Folgeschäden bei zu langem, falschem Trainieren ausführen zu können. Besonders interessant waren die verschiedenen Variationen der Kraftübungen. Ingo betonte hierbei, dass es wichtig sei, sich die Übungsvariation heraus zu suchen, die zu den eigenen Trainingszielen und körperlichen Voraussetzungen am besten passe.

Nachdem alle gezeigten Übungen gemeinsam ausprobiert und in kurzen Intervallen trainiert worden waren, wurde alles Erlernte in einem Zirkeltraining mit sechs Stationen kombiniert. So konnten sich die Ju-Jutsuka gezielt auspowern.
In der großen Pause zur Halbzeit des Hessenseminars gab es für alle die Möglichkeit, sich an der leckeren Kuchentheke zu stärken und mit Getränken zu erfrischen.

An dieser Stelle einen großes Dankeschön vom HJJV an den Ausrichterverein TFC Hanau-Steinheim und den Helfern, die beim Matten Auf- und Abbau geholfen und mit vielen Kuchen und Snackspenden das Buffet unterstützt haben.



Text: Patricia Schäffer
Bilder: Stefan Lechthaler

Deutsche Schülermeisterschaft 2018 in Maintal

Am 26. und 27.Mai fand die deutsche Schülermeisterschaft in Maintal statt. Der Einladung in die Judohalle von Maintal folgten insgesamt 91 Vereine aus 13 Regionen. Das Wochenende war drinnen wie draußen ein heißes. Bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad, zeigten die 330 Kämpfer und Kämpferinnen insgesamt 484 wahrlich heiße Kämpfe und boten zugleich konditionelle Höchstleistung. Beide Tage waren geprägt von sehr fairen und zugleich engagierten Kämpfen, ging es doch um nicht weniger als den Titel des deutschen Schülermeister/in in den verschiedenen Gewichtsklassen. Samstag startete die Klasse U18 und am Sonntag kamen die „Youngsters“ in der Klasse U15 dran. Gekämpft wurde in den Disziplinen Fighting, Duo und NeWaza. In der Medaillenwertung kamen die hessischen Teilnehmer auf einen guten 4. Platz. Insgesamt holten unser Athleten 4 x Gold, 6 x Silber und 7 x Bronze.
Der Budokan Maintal organisierte hier ein großartiges Event und lies mit seinen verschiedenen Verpflegungsstationen inkl. einer Grillstation keinen verhungern. Der HJJV dankt allen Helfern vom Budokan Maintal und Bushido Erlensee, die bei  diesen sonnigen Temperaturen  zum Gelingen der Meisterschaft beigetragen haben.

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Impressionen

Bericht: HJJV Medienteam
Fotos: Stefan Lechthaler

 

Interview Roman Apolonov – Sportler des HJJV stellen sich vor

Hallo Roman , vielen Dank, dass du dir Zeit für unsere Fragen nimmst. Bitte stelle dich kurz unseren Lesern vor: 
Hi zusammen, ich bin Roman Apolonov, 25 Jahre alt und Ju-Jutsu Athlet mit Herz und Seele.

Wie bist du zum JJ gekommen, was war deine Motivation und wo hast du angefangen zu trainieren?
Meine Eltern haben mich mit fünf ins Judo gebracht, weil ich schon immer kampfsportbegeistert war. Auch wenn mir das Judo Training sehr gefallen hat, wollte ich auch immer etwas mit Schlag- und Tritttechniken machen und so kam ich dann zum Ju-Jutsu. Angefangen habe ich in meiner Heimat, Rastatt. Dort trainiere immer noch regelmäßig, wenn ich zu Besuch bin.

Wie oft trainierst du die Woche?
Mein Trainingsplan sieht so aus: Morgens Kraft- und Ausdauereinheiten, abends auf der Matte und das fünf bis sechsmal die Woche.

Was sind deine größten sportlichen Erfolge bisher?
Junioren:
Weltmeister 2011
Europameister 2010,2012
Senioren:
Weltmeister 2014, 2015, 2016, 2017
Europameister 2015, 2016

Du wurdest ja vom Bundespräsidenten für deine Leistung mit dem silbernen Lorbeerblatt geehrt, was hat das für dich bedeutet und wie war das Zusammentreffen mit Frank-Walter Steinmeier?
Ehre und Anerkennung. Das Zusammentreffen mit dem Bundespräsidenten war nur kurz, jedoch kann ich sagen, dass er sehr freundlich war.

Was war bisher privat dein persönlicher größter Erfolg?
Privat wie auch sportlich war es die erste Europameisterschaft 2010 in Wien, welche ich gewinnen konnte. Es war ein Beweis an mich selbst, dass man alles schaffen kann, wenn man hart dafür arbeitet. Genau deswegen hat mich diese Erfahrung auch privat geprägt.

Was war dein größter sportlicher Misserfolg und wie bist du damit umgegangen?
Vor der Europameisterschaft 2010 musste ich mit einigen Niederlagen umgehen, die mich fast meine Qualifikation gekostet hätten. Damals hatte ich mir versprochen, würde ich mit auf die EM dürfen, würde sich einiges ändern. So stellte ich mein Training und mein Mindset komplett um und machte die Vorbereitung auf die Meisterschaft zu meinem Mittelpunkt.

Machst du auch noch andere Sportarten?
Immer noch sehr viel Judo und Sambo. Auf Wettkämpfen sieht man mich mittlerweile dort selten, jedoch nutze ich das gerne als Ausgleich und gutes Training für das JJ.

Wie sieht deine individuelle Wettkampfvorbereitung aus und wie trainierst du außerhalb der Vorbereitungszeit?
In der Wettkampfvorbereitung liegt der Fokus ganz klar auf dem JJ. Da arbeite ich eng mit Heim- und Bundestrainer zusammen und wir stellen dementsprechend einen individuellen Trainingsplan zusammen.
Außerhalb der Vorbereitung suche ich den Ausgleich mit anderen Sportarten. Sehr gerne gehe ich Bouldern, spiele Billard oder bin draußen mit Freunden für eine Partie Basketball. Auch im Kampfsportbereich bin ich flexibel und besuche mal das Boxtraining, oder gehe ins MMA. Einfach mal Ausruhen tut auch gut.

Ernährst du dich auch bewusst und hast du einen besonderen Ernährungsplan?
Einen besonderen Plan habe ich nicht, aber ich versuche mich dennoch gesund und ausgewogen zu ernähren.

Hast du Trainingstipps für ambitionierte Wettkämpfer?
Konzentration und Fokus im Training ist sehr wichtig. Niemals aufhören zu lernen und jeden Trainingspartner respektieren.

Wie gehst du mental mit dem Wettkampstress um, bist du überhaupt noch vor deinen Wettkämpfen aufgeregt?
Etwas aufgeregt bin ich immer noch. Ich kenne nur sehr wenige Athleten, die überhaupt null Wettkampfstress verspüren. Dadurch fühlt sich das Ganze jedoch für mich sehr real an und deswegen hat die Aufregung einen positiven Effekt für mich.

Wie motivierst du dich an schlechten Tagen trotzdem ins Training zu gehen?
Ich habe gelernt, dass man auf sich und seinen Körper hören muss. Wenn gar nichts mehr geht, ist es tatsächlich sinnvoller sich rauszunehmen. Jedoch muss man sich dafür selbst und die eigenen Grenzen sehr gut kennen und das lernt man nur, wenn man diese schon sehr oft ausgetestet hat.

Hast du evtl. sportliche Vorbilder, mit wem würdest du mal gerne trainieren?
Die Ninja Turtles! Ich würde mich sehr gerne mal mit Jackie Chan bei einer Tasse Tee irgendwo an einem ruhigen Ort unterhalten.

Was kannst du unseren neuen Ju-Jutsukas  mit auf den Weg geben?
Habt Spaß auf der Matte!

Wie sieht ein Wochenende bei dir ohne JJ aus?
Meistens bin ich an den Wochenenden in der Heimat und besuche meine Eltern. Dort gönne ich mir eine ruhige Zeit mit Familie und Freunden.

Was sind deine nächsten Ziele im JJ und außerhalb des JJ, was willst du unbedingt einmal machen?
Die kommende Europameisterschaft in Polen in der neuen Gewichtsklasse. Dort werde ich auf neue Gegner und Herausforderungen treffen. Weiterhin strebe ich die WM im November an.

Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg, das letzte Wort gehört dir:
Ich danke für das Interview und wünsche allen Lesern und Athleten eine gute Zeit auf der Matte.

Interview: HJJV Medienteam
Fotos: Stefan Lechthaler

 

Landestechniklehrgang mit Roman Apolonov

Am Samstag, den 19.05.2018, fand in Erbach ein Landestechniklehrgang des Hessischen Ju-Jutsu-Verbandes mit dem vierfachen Weltmeister im Ju-Jutsu-Fighting, Roman Apolonov, statt. Es nahmen knapp 50 Ju-Jutsuka aus verschiedenen hessischen Vereinen teil. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Judo Club Erbach, Bernd Kessler, und den Ressortleiter Schulung und Technik, Christopher Müller, übernahm Roman den Lehrgang und begann mit einem kurzem und knackigen Aufwärmen. Danach ging es direkt ins Thema "Distanz". Hier zeigte Roman ein paar Übungen, die er selbst sehr gerne und regelmäßig ins Training einbaut. Im Inhalt geht es darum, dass man erspürt, in welcher Entfernung man zum Partner/Gegner stehen kann und sich dabei noch wohl und ungefährdet fühlt, gleichzeitig aber auch in der Lage ist, aus dieser Distanz anzugreifen. Romans Idee dahinter ist, wer die richtige Distanz hat, kontrolliert den Kampf, deswegen betonte er die Wichtigkeit, hierfür die richtige Wahrnehmung zu entwickeln.


Danach ging es in den Part 1 zu den Atemitechniken. Auch hier zeigte Roman Kombinationen, die er selbst trainiert und anwendet. Er ging auf die ganzen Details und außerdem auf die richtige Auslage der Kampfstellung ein.
Nach einer kurzen Pause ging es dann im zweiten Teil um die Vorstellung von Techniken aus dem Sambo.  Dies ist eine traditionell russische Kampfsportdisziplin. Was Roman am Sambo begeistert, sind die schnellen Übergänge aus dem Wurf in den Bodenkampf, die hierbei recht simpel und effektiv gehalten werden. Eine der Ju-Jutsu Tugenden ist ja, dass man gerne über den Tellerrand hinausschaut und offen für Anregungen aus anderen Stilen ist. Auch im Ju-Jutsu sollten diese Übergänge schnell und effektiv durchgeführt werden.  Roman zeigte zwei Techniken aus der Bankposition, einen Schulterhebel und einen Beinhebel/Muskelquetsche.


Nach 3 Stunden intensiven Trainings und neuen Impulsen endete dieser interessante Lehrgang.
Der HJJV dankt auch dem Ausrichter JC Erbach für die hervorragende Betreuung.

Bericht: HJJV Medienteam
Fotos: JC Erbach

Ju-Jutsu für die ganze Famillie

Am 28.04. fand in Limburg ein Landestechniklehrgang der besonderen Art statt: Natürlich wurde Ju-Jutsu angeboten, aber gleich für die ganze Familie und dann auch noch für Familienmitglieder mit und ohne Ju-Jutsu-Erfahrung. So kam es, dass die Teilnehmer der Trainingsgruppe auf den fast 200m² des JC Limburg unterschiedlicher nicht hätten sein können: Kinder und Erwachsene, ohne Vorerfahrung, erfahrene Kampfsportler und sogar Ju-Jutsu-DAN-Träger.
Unter der routinierten Leitung von Petra Bergmann kamen alle auf ihre Kosten. Die differenziert auf die heterogene Gruppe abgestimmten Trainingsphasen sorgten dafür, dass jeder mit jedem trainieren konnte und die Möglichkeit erhielt, sich mit einfachen Verteidigungskombinationen realistisch gegen grundlegende Angriffsmuster zur Wehr zu setzen.
Zeit mit der eigenen Familie im Kontext des Ju-Jutsu zu verbringen war genauso Schwerpunkt des Lehrgangs wie das zu Beginn von einem teilnehmenden Vater gewünschte und auch in der Ausschreibung angekündigte Motto „Spiel und Spaß,“ das in vielen spielerischen Situationen den roten Faden des Lehrgangs bildete. Eine Leistungseinheit gefolgt von einer Entspannungsphase rundeten das vielseitige Programm ab, und so wurden die glücklichen Familien nach 3 abwechslungsreichen Stunden mit vielen schönen Impulsen für den Beginn oder die Fortsetzung des eigenen Trainings nach Hause entlassen.



Bericht und Foto: Sascha Schmidt

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