HJJV News

Einsatz des Teleskopschlagstocks für die Festnahme  

Der Dienst für Beamte und Angestellte von Ordnungsbehörden ist mitunter sehr gefahrenträchtig. Die Anforderungen der Aufgabenbereiche im Vergleich zu Polizei, Justiz und Ordnungsamt sind teilweise deckungsgleich. Jedoch ist der Zugriff auf eine Schusswaffe nicht für alle gegeben. Somit kann der Einsatz des Schlagstockes das letzte Mittel bei der Zwangsanwendung sein. Auch ist der Teleskopschlagstock nicht nur zum Schlagen da. Im Sinne der Verhältnismäßigkeit sind die Anwendungsmöglichkeiten vielseitig mit Hebel- und Wurftechniken sowie zur Fixierung im Stand als auch am Boden.
Dazu lieferte der Referent, Heiko Fiedler aus Nordrhein-Westfalen vom Amt für Recht und Ordnung, sehr robuste und effiziente Lösungen an diesem kurzweiligen Nachmittag. Die Thematik hielt die zahlreichen Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer im Bann. Besonders der Zugriff auf den eigenen Teleskopschlagstock spielt im Einsatzfall eine wichtige Rolle und fand selbstverständlich wiederkehrend Beachtung im Trainingsverlauf.
In dem Seminar wurden deshalb Techniken und Taktiken als Handlungsroutinen trainiert, um die Chancen für eine erfolgreichere Lösung der Lagen unter Verwendung des Schlagstockes zu erhöhen und möglichst verletzungsarm zu überstehen.
Der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Kooperation mit dem Hessischen Ju-Jutsu Verband e.V. ist es bei der vierten Auflage dieser Fortbildungsveranstaltung gelungen, einen Topreferenten am Samstag, 02. März 2019 nach Kassel zu holen. Nach Begrüßung durch die Abteilungsleiterin des Studienortes Kassel, Sigrid Josephs, und dem Polizeireferenten des HJJV, Martin Silbersack, ging es direkt in die Praxis mit den nötigen Einsatzmitteln zum Training.
Gerade die aktuelle Thematik des dynamischen Angriffs auf Personen bannte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Justiz, Polizei, Bundeswehr und Zoll aus Hessen an diesem sehr kurzweiligen Nachmittag.
Umso erfreulicher wurde das Kaffee- und Kuchenangebot des Polizeisportvereins Grün-Weiß Kassel e.V. im Anschluss an das Training angenommen.

Bericht: Patrick Wendt
Fotos: Patrick Wendt

Domstadtpokal Turnier in Limburg wieder gut besucht

Am 16. Februar 2019 fand erneut das traditionelle Turnier um den Domstadtpokal in Limburg statt. Die Veranstaltung, die in Kooperation zwischen dem Judo Club Limburg und dem Hessischen Ju-Jutsu Verband veranstaltet wird, war wie immer gut besucht.
Es traten insgesamt 131 Athleten aus 26 Vereinen auf 3 Mattenflächen im Ju-Jutsu Fighting und Ne-Waza gegeneinander an. Vertreten waren Wettkämpfer aus den Bundesländern: Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Ein Großteil der Teilnehmer war im Ju-Jutsu Fighting zu finden. Hier waren es insgesamt 119 Kämpfer, die in 191 Kämpfen um Medaillen kämpften. Erfreulich war aus Sicht des HJJV die große Beteiligung im Bereich Kinder und Jugend. Die Zukunft des Ju-Jutsu Fighting sieht somit sehr gut aus. Die zahlreich erschienen Zuschauer sahen durchwegs hochspannende Kämpfe.
Am Ende lag der Judo Club Hofheim mit 8 Gold-, 4 Silber- und 3 Bronzemedaillen auf Platz 1 der Vereinswertung. Die Plätze 2 und 3 gingen an den BSC Bushido Ryu Gelsenkirchen und den Judo Club Erbach.
Nachfolgend findet ihr noch ein paar Impressionen

Bericht: HJJV Medienteam
Fotos: Elisabeth Friedrich

Der HJJV erweitert sein Leistungssportteam

Um auch den Landeskader im NeWaza weiter zu fördern, holt sich der HJJV Patrick Schreier vom Judo Club Wetzlar ins Leistungssport Trainerteam. Patrick ist BJJ Braungurt und hat bereits viele internationale Turniere bestritten. Wir freuen uns sehr, dass Patrick dem HJJV hilft, den noch jungen NeWaza Hessenkader aufzubauen und zu unterstützen.

Bei der diesjährigen Hessenmeisterschaft wird er die Erstplatzierten zum Sichtungslehrgang einladen, um mit ihnen den Kader zu erweitern. Daneben werden auch weitere Talente gesucht und gefördert. Die von uns organisierten Kaderlehrgänge werden somit die Athleten optimal auf kommende Meisterschaften vorbereiten.

Alle Termine zu den Kaderlehrgängen findest du hier.

Sichtungslehrgang für den Jugendkader U16 und U18

Am 26. Januar fand in Maintal das erste Sichtungstraining für den Jugendkader U16 und U18 statt. Unter der Leitung von Landestrainer Ernst Golla fanden sich 13 Ju-Jutsuka aus verschiedenen hessischen Vereinen zusammen. Nach einem intensiven Aufwärmtraining wurden Techniken wie z.B. Atemikombinationen und Stopfußstoß eingeübt. Der Übergang von Part eins in Part zwei begann mit einem lockeren Einwerfen des jeweiligen Spezialwurfes. Nach einer 20 minütigen Pause ging es in die Randoris über, in welchen die letzten 2 Stunden alle Parts durchgekämpft wurden. Die Kämpfer sind nun alle vorbereitet und hochmotiviert für das erste Turnier der Saison 2019. Der HJJV ist stolz auf seinen Landeskader und unsere jungen Talente und wünscht allen viel Erfolg für die Wettkampfsaison 2019!

Nachfolgend noch einige Impression von der Kampfaction:

Bericht und Fotos: HJJV Medienteam

 

Jahresauftakt mit einem Techniklehrgang Spezial in Maintal

Am 26. Januar begann das kalendarische Ju-Jutsu Lehrgangsjahr 2019 mit einem Techniklehrgang Spezial. Als Referent wurde Benj Lee eingeladen, der extra aus der Schweiz anreiste. Benj hat Meistergürtel in verschiedenen Kampfkünsten, wie z.B. 5. Dan Karate, 3. Dan KoBudo, 1. Mestrando Capoeira, Lehrer für Qi Gong und Tai Chi, 1. Dan Kyusho Jitsu, MMA Instructor und Coach, u.v.m. Das ausgeschriebene Thema waren Takedowns in der freien Auseinandersetzung und es wurde ausnahmsweise ohne Gi  trainiert. Benj konnte als MMA Instruktor eine Menge „Knowhow“ mitbringen und vermitteln. Der Übergang vom Stand in den Bodenkampf ist ja ein fester Bestandteil des Ju-Jutsu. Auch in der Prüfung wird er immer wieder abverlangt. In der freien Auseinandersetzung muss man beachten, dass bei Griffkontakt Schlag- und Tritttechniken erlaubt sind. Dies macht die Take-Downs sehr anspruchsvoll und ist umso schwerer, wenn es keine Jacke zum Greifen gibt.
Benj begann das Training mit einem obligatorischen Aufwärmtraining im Bereich Atemis, bei dem die ersten Schweißtropfen geflossen sind und die Motivation mit Zurufen gefördert wurde. Danach ging es gleich in das Thema mit einem sogenannten „single leg takedown“. Der wurde in verschiedenen Kombinationen trainiert. Danach folgten viele weitere Takedown-Techniken u.a. auch in Variationen. Auch der Kampfanteil kam nicht zu kurz und es wurde die letzte Stunde viel gekämpft. Alles in allem waren es sehr schweißtreibende und anstrengende 4 Stunden, die den TN einiges an Kondition abforderten. Da Kondition ja aber ein wichtiger Bestandteil des Ju-Jutsus ist, hatten die TN richtig viel Spaß beim fairen Zweikampf miteinander. Auch hier zeigte sich mal wieder der Vorteil einer guten Schutzausrüstung im Training. Hierzu gehört u.a. auch ein gut gepolsterter Faustschutz. Es wurde auf dem Seminar konzentriert und gut trainiert, aber auch gleichzeitig viel gelacht und alle fuhren mit verschwitzter Trainingskleidung und vielen Erfahrungen rund um Takedowns wieder nach Hause.

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Impressionen:

Bericht und Fotos: HJJV Medienteam

Flyer für Kinder und Jugendtraining – Exklusiv für unsere Mitgliedsvereine

Der HJJV hat einen professionellen Flyer produzieren lassen und stellt diesen seinen Mitgliedsvereinen kostenlos zur Verfügung. Dieser Flyer soll den Vereinen ermöglichen, gezielt Werbung für Ju-Jutsu im Bereich Kinder- und Jugendtraining durchzuführen.  Hierfür wurde extra ein professionelles Fotoshooting realisiert und ein ansprechendes Layout erstellt. Die Vereine haben die Möglichkeit, in freien Feldern ihre Trainingszeiten und Örtlichkeiten einzutragen und so zu individualisieren.  Mit Hilfe des Flyers und dessen lokaler Verteilung können dann gezielt Interessenten angesprochen werden. Weitere Informationen erteilt die Geschäftsstelle oder der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit.

Der Flyer wird in der Mitte gefaltet und sieht so aus:

VORDERSEITE:

 

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Große Resonanz beim Landestechniklehrgang in Baunatal

Am Samstag den 02.02.19 hat die Ju-Jutsu Abteilung des KSV Baunatal den ersten Landestechniklehrgang des Hessischer Ju-Jutsu Verband im Jahr 2019 ausgerichtet. Als Referent kam Oliver Hill (6.Dan) vom Tiger & Dragon Club Alsfeld.

Das Thema des Tages lautete „Reise durch die Welt der Kampfkünste“. Oliver ist im Kampfsport so vielfältig aufgestellt, dass er als Reiseleiter genau der richtige Referent ist. Der Lehrgang begann um 14:30 Uhr mit rund 70 Kampfsportlern aus ganz Hessen. Die weiteste Anreise hatten 2 Sportler aus Wiesbaden auf sich genommen, um Olli in Baunatal zu erleben. Zu Beginn startete Oliver Hill die Reise mit Tritt und Schlagtechniken aus dem deutschen Ju-Jutsu.

Nach den Atemi Kombinationen wurden Würfe eingebaut und die Tour ging weiter in das Brasilianische Jiu-Jitsu. Nach einer kurzen Lehrgangsunterbrechung und einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging die Reise der Kampfkünste weiter nach Spanien. Dort gab Oliver Hill Einblicke in die dortigen Kampfsysteme. Darüber hinaus wurden noch Techniken aus dem Kali Sikaran und Thai Boxen gezeigt.  Olli hat es verstanden die Techniken so zu vermitteln, dass die Anfänger im Ju-Jutsu sich nicht überfordert fühlten und die Dan-Träger nicht gelangweilt wurden. Olli setzte mit seinen gezeigten Techniken viele neue Impulse und hatte für die Schwarzgurtträger noch viele kleine, aber wichtige Details übrig. Dadurch konnte er den Spannungsbogen und den Aufmerksamkeitsfokus der Teilnehmer während des gesamten Lehrgangs immer aufrechthalten. Es konnte somit gar nicht anders sein, dass alle Teilnehmer am Ende des Lehrgangs begeistert waren.
Bei diesem Lehrgang wurde mal wieder aufgezeigt, wie vielfältig das Ju-Jutsu sein kann.
Der Lehrgang endete gegen 17:45h. Die nächsten großen Events der Ju-Jutsu Abteilung des KSV Baunatal stehen vor der Tür. Am 10.03. findet der Kinderlandestechnik des HJJV in Baunatal statt.
Die Ju-Jutsu Abteilung des KSV-Baunatal freut sich, auf weitere Verbandslehrgänge mit ausgezeichneten Referenten

Bericht und Bilder: Dirk Ritze

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