HJJV News

Sichtungslehrgang für den Jugendkader U16 und U18

Am 26. Januar fand in Maintal das erste Sichtungstraining für den Jugendkader U16 und U18 statt. Unter der Leitung von Landestrainer Ernst Golla fanden sich 13 Ju-Jutsuka aus verschiedenen hessischen Vereinen zusammen. Nach einem intensiven Aufwärmtraining wurden Techniken wie z.B. Atemikombinationen und Stopfußstoß eingeübt. Der Übergang von Part eins in Part zwei begann mit einem lockeren Einwerfen des jeweiligen Spezialwurfes. Nach einer 20 minütigen Pause ging es in die Randoris über, in welchen die letzten 2 Stunden alle Parts durchgekämpft wurden. Die Kämpfer sind nun alle vorbereitet und hochmotiviert für das erste Turnier der Saison 2019. Der HJJV ist stolz auf seinen Landeskader und unsere jungen Talente und wünscht allen viel Erfolg für die Wettkampfsaison 2019!

Nachfolgend noch einige Impression von der Kampfaction:

Bericht und Fotos: HJJV Medienteam

 

Jahresauftakt mit einem Techniklehrgang Spezial in Maintal

Am 26. Januar begann das kalendarische Ju-Jutsu Lehrgangsjahr 2019 mit einem Techniklehrgang Spezial. Als Referent wurde Benj Lee eingeladen, der extra aus der Schweiz anreiste. Benj hat Meistergürtel in verschiedenen Kampfkünsten, wie z.B. 5. Dan Karate, 3. Dan KoBudo, 1. Mestrando Capoeira, Lehrer für Qi Gong und Tai Chi, 1. Dan Kyusho Jitsu, MMA Instructor und Coach, u.v.m. Das ausgeschriebene Thema waren Takedowns in der freien Auseinandersetzung und es wurde ausnahmsweise ohne Gi  trainiert. Benj konnte als MMA Instruktor eine Menge „Knowhow“ mitbringen und vermitteln. Der Übergang vom Stand in den Bodenkampf ist ja ein fester Bestandteil des Ju-Jutsu. Auch in der Prüfung wird er immer wieder abverlangt. In der freien Auseinandersetzung muss man beachten, dass bei Griffkontakt Schlag- und Tritttechniken erlaubt sind. Dies macht die Take-Downs sehr anspruchsvoll und ist umso schwerer, wenn es keine Jacke zum Greifen gibt.
Benj begann das Training mit einem obligatorischen Aufwärmtraining im Bereich Atemis, bei dem die ersten Schweißtropfen geflossen sind und die Motivation mit Zurufen gefördert wurde. Danach ging es gleich in das Thema mit einem sogenannten „single leg takedown“. Der wurde in verschiedenen Kombinationen trainiert. Danach folgten viele weitere Takedown-Techniken u.a. auch in Variationen. Auch der Kampfanteil kam nicht zu kurz und es wurde die letzte Stunde viel gekämpft. Alles in allem waren es sehr schweißtreibende und anstrengende 4 Stunden, die den TN einiges an Kondition abforderten. Da Kondition ja aber ein wichtiger Bestandteil des Ju-Jutsus ist, hatten die TN richtig viel Spaß beim fairen Zweikampf miteinander. Auch hier zeigte sich mal wieder der Vorteil einer guten Schutzausrüstung im Training. Hierzu gehört u.a. auch ein gut gepolsterter Faustschutz. Es wurde auf dem Seminar konzentriert und gut trainiert, aber auch gleichzeitig viel gelacht und alle fuhren mit verschwitzter Trainingskleidung und vielen Erfahrungen rund um Takedowns wieder nach Hause.

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Impressionen:

Bericht und Fotos: HJJV Medienteam

Flyer für Kinder und Jugendtraining – Exklusiv für unsere Mitgliedsvereine

Der HJJV hat einen professionellen Flyer produzieren lassen und stellt diesen seinen Mitgliedsvereinen kostenlos zur Verfügung. Dieser Flyer soll den Vereinen ermöglichen, gezielt Werbung für Ju-Jutsu im Bereich Kinder- und Jugendtraining durchzuführen.  Hierfür wurde extra ein professionelles Fotoshooting realisiert und ein ansprechendes Layout erstellt. Die Vereine haben die Möglichkeit, in freien Feldern ihre Trainingszeiten und Örtlichkeiten einzutragen und so zu individualisieren.  Mit Hilfe des Flyers und dessen lokaler Verteilung können dann gezielt Interessenten angesprochen werden. Weitere Informationen erteilt die Geschäftsstelle oder der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit.

Der Flyer wird in der Mitte gefaltet und sieht so aus:

VORDERSEITE:

 

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Große Resonanz beim Landestechniklehrgang in Baunatal

Am Samstag den 02.02.19 hat die Ju-Jutsu Abteilung des KSV Baunatal den ersten Landestechniklehrgang des Hessischer Ju-Jutsu Verband im Jahr 2019 ausgerichtet. Als Referent kam Oliver Hill (6.Dan) vom Tiger & Dragon Club Alsfeld.

Das Thema des Tages lautete „Reise durch die Welt der Kampfkünste“. Oliver ist im Kampfsport so vielfältig aufgestellt, dass er als Reiseleiter genau der richtige Referent ist. Der Lehrgang begann um 14:30 Uhr mit rund 70 Kampfsportlern aus ganz Hessen. Die weiteste Anreise hatten 2 Sportler aus Wiesbaden auf sich genommen, um Olli in Baunatal zu erleben. Zu Beginn startete Oliver Hill die Reise mit Tritt und Schlagtechniken aus dem deutschen Ju-Jutsu.

Nach den Atemi Kombinationen wurden Würfe eingebaut und die Tour ging weiter in das Brasilianische Jiu-Jitsu. Nach einer kurzen Lehrgangsunterbrechung und einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen ging die Reise der Kampfkünste weiter nach Spanien. Dort gab Oliver Hill Einblicke in die dortigen Kampfsysteme. Darüber hinaus wurden noch Techniken aus dem Kali Sikaran und Thai Boxen gezeigt.  Olli hat es verstanden die Techniken so zu vermitteln, dass die Anfänger im Ju-Jutsu sich nicht überfordert fühlten und die Dan-Träger nicht gelangweilt wurden. Olli setzte mit seinen gezeigten Techniken viele neue Impulse und hatte für die Schwarzgurtträger noch viele kleine, aber wichtige Details übrig. Dadurch konnte er den Spannungsbogen und den Aufmerksamkeitsfokus der Teilnehmer während des gesamten Lehrgangs immer aufrechthalten. Es konnte somit gar nicht anders sein, dass alle Teilnehmer am Ende des Lehrgangs begeistert waren.
Bei diesem Lehrgang wurde mal wieder aufgezeigt, wie vielfältig das Ju-Jutsu sein kann.
Der Lehrgang endete gegen 17:45h. Die nächsten großen Events der Ju-Jutsu Abteilung des KSV Baunatal stehen vor der Tür. Am 10.03. findet der Kinderlandestechnik des HJJV in Baunatal statt.
Die Ju-Jutsu Abteilung des KSV-Baunatal freut sich, auf weitere Verbandslehrgänge mit ausgezeichneten Referenten

Bericht und Bilder: Dirk Ritze

„The Kids are allright“  - Volles Haus beim  Kinder Landestechniklehrgang in Frankfurt

Am 3. November fand beim Gastgeber PSV Frankfurt ein Kinder Landestechniklehrgang statt. Auf dem Lehrgang referierten Lena Urban, Thomas Siebert und Sebastian Stumm. Alle 3 Referenten verstanden es, die Kinder und Jugendlichen mit ihrem Wissen zu begeistern und zu fordern. Trainiert wurde parallel auf 3 Matten.



Thomas zeigte den etwas älteren Kindern Faust- und Beintechniken in verschiedenen Kombinationen. Hier achtete er auf die Bewegungsform und korrekte Ausführung. Er zeigte u.a. Lowkicks und Halbkreisfußtritte und stellte verschiedene Möglichkeiten vor, die auch im Kampf anwendbar sind. Die Teilnehmer konnten dies gleich ausprobieren, denn es wurde mit Schutzausrüstung trainiert.

Lena wählte das Thema „Fitness im Ju-Jutsu Training“. Da Fitness bekanntlich aus mehreren Bereichen besteht, hat Sie die Inhalte wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination darüber strukturiert und in verschiedenen Partnerübungen eingebaut. Diese wurden zwar spielerisch, aber auch anstrengend in den einzelnen Bereichen trainiert. Zur Belohnung für das große Engagement der Kinder wurde die Trainingseinheit mit einer Entspannungsübungen beendet.


Sebastian eröffnete seine Einheit  im Sinne des Fitnesstrends "Animal Moves". Dies beinhaltete rollen, kriechen, krabbeln, hüpfen und bewegen, und zwar spielerisch durch die verschiedenen Ebenen, wobei unterschiedliche Gelenkpositionen eingenommen werden. So übt man hoch funktionale Bewegungsmuster, die ein geniales Rezept für mehr Bewegungskompetenz und weniger Schmerzen (im Alter) sind. Tiere und kleine Kinder praktizieren sie jeden Tag. Im Kindertraining sollte das weiter gefördert und gefordert werden mit dem Ziel, stark wie ein Bär, schnell wie ein Gepard, wendig wie ein Affe und geschmeidig wie eine Raubkatze zu werden.

Im Hauptteil hat Sebastian dann neue Randoriformen für das Kindertraining vorgestellt. Seine Auffassung ist, dass Randoris schon Kids im JJ zu einem intuitiven und letztlich erfolgreichen Kampfverhalten erziehen. Außerdem motivieren Zweikämpfe, weil sie Abwechslung, Überraschung und Kräftemessen bieten, im Idealfall mit ungewissem Ausgang. Außerdem ist ein Zweikampf auch immer eine Herausforderung, auch für junge Ju-Jutsuka, denn es ist einfach ungewohnt, die alltägliche, körperlich-räumliche Distanz zwischeneinander zu überwinden und unmittelbaren Körperkontakt aufzunehmen bzw. zuzulassen. Wir haben es in dem Fall eben mit einer ganz besonderen Sozialform zu tun, denn hier erleben wir eine Mischung von Miteinander und Gegeneinander. Mit Zweikampfübungen kann man schon unsere jüngsten Sportler unter komplexen Bedingungen auf eine ganz natürliche Art kräftigen, schneller und geschickter machen. Der Wettkampfcharakter animiert automatisch zu einer hohen Bewegungsintensität und schärft den Einsatzwillen. Dieser wird leider leider oft im Rahmen eines Technikerwerbstrainings vermisst. Technikerwerbstraining bedeutet, Erlernen und Verfeinern der gesamten Bewegung unter geschlossenen, d.h. bekannten, vorhersehbaren Bedingungen. „Ich weiß immer, was mein kooperativer Partner macht". Das ist häufig unser Haupttrainingsmittel, weil bei Gürtelprüfungen viel Technikwissen präsentiert werden muss. Das Technikanwendungstraining, ist nach Sebastians Meinung die wichtigste Form des Techniktrainings und findet immer unter offenen Bedingungen statt. Dies bedeutet, dass man entweder mit einem nicht kooperativen Partner arbeitet, oder die Situationen vom Partner bewusst offen gestaltet werden. Natürlich wird dies im Randori verwirklicht, aber diese höchste Stufe des Technikanwendungstrainings ist gerade für Kinder zu schwer, um ihre Techniken wirklich zu verbessern. Deswegen hat Sebastian in seiner Einheit Übungsformen des Technikanwendungstrainings vorgestellt, in denen gerade dieser offene situative Aspekt in den Vordergrund gestellt wird. Es wurde mit Auswahlreaktionen, standardisierten (also häufig vorkommenden) Kampfsituationen und Zeitdruck gearbeitet.
Vielen Dank an die Referenten und auch an den PSV Frankfurt als Gastgeber, insbesondere an Christine van Blericq, die mit einigen Helfern den Lehrgang organisierte. Abschließend bleibt zu sagen, dass wir mit so einer Jugend vertrauensvoll in die Zukunft blicken können.

Bericht und Fotos: HJJV Medienteam







WM in Malmö

Vom 23. bis zum 25. November haben  sich die Besten der Welt im Fighting, Ne-Waza und Duo im schwedischen Malmö gemessen.
Dabei kämpften insgesamt 10 Hessen auf der Matte um Edelmetall.


Im Fighting starteten am ersten Wettkampftag  Rado und Simon. Simon zog sich leider im ersten Kampf eine Verletzung an der Hüfte zu, so dass er nach seinem zweiten Kampf nicht mehr in der Lage war weiter zu kämpfen. Wir wünschen Simon eine schnelle Genesung und hoffen auf Edelmetall im nächsten Jahr!
Rado konnte sich souverän ins kleine Finale vorkämpfen. Er musste nur seinen Auftaktkampf abgeben und sicherte sich dann hoch überlegen die Bronzemedaille gegen den Kämpfer aus der USA!
Max Strauch startete in seiner ersten WM In der Gewichtsklasse -94kg. Er gewann seinen Eröffnungskampf, musste sich dann aber dem späteren Weltmeister geschlagen geben. In der Trostrunde gewann er seinen Folgekampf und musste gegen seinen Teamkollegen Lukas Bombik antreten. Hier hatte der Hanauer das Nachsehen und gab  sich mit einem guten 7ten Platz zufrieden.
Florian Pommert hatte in der Gewichtsklasse -62kg ein besonders hartes Los. In seinem ersten Kampf musste er sich ebenfalls dem späteren Weltmeister geschlagen geben. Auch in seinem zweiten Kampf erwartete ihn eine harte Nuss. Der italienische Kämpfer setzte ihm hart zu und auch hier musste er leider eine Niederlage hinnehmen.
Im Ne-Waza starte Alex Keller in der Gewichtsklasse -85kg. Die äußerst starke Gewichtsklasse machte es Alex schwer. Alex konnte aber  seinen ersten Kampf gegen die USA noch gewinnen, gab jedoch danach seine beiden folgenden Kämpfe ab, so dass er vorzeitig aus dem Turnier ausschied.
Ähnlich ging es Natascha Coerper in der Gewichtsklasse -55kg. Auch sie konnte ihren ersten Kampf deutlich gewinnen, musste sich jedoch dann in den nächsten beiden Kämpfen ihren Gegnerinnen geschlagen geben.
Irina Brodski, -49kg und Vuong Doan, -62kg hatten leider keinen guten Tag und mussten sich jeweils zweimal geschlagen geben.

Als Bundestrainer waren Mike Hartmann und Christopher Müller, der als Unterstützungscoach im Ne-Waza vom DJJV eingesetzt wurde, an den Matten mit dabei.
Auch unser Präsident, Thomas H. Meyer, war in Malmö tätig. Ihm oblagen die Leitung und die Koordination der über 50 Kampfrichter, die bei dieser WM eingesetzt wurden.
Insgesamt muss man sagen, dass wir mit einem starken Team angereist sind und einem weltmeisterlichen zurück!





Bericht: Christopher Müller
Fotos: Jörg Eschenfelder / DJJV

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